LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 22.02.08

Foto zur MitteilungDas Magazin der Zeche Zollern - der Gebäudetrakt rechts neben dem imposanten Eingang zur Lohnhalle - war 22 Jahre lang der Arbeitsplatz von Wilhelm Becker.
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Magazinarbeiter erzählt vom Arbeitsalltag auf Zeche Zollern

Zeitzeugengespräch im LWL-Industriemuseum

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Dortmund (lwl). Im Rahmen der Reihe "Zeitzeugen" ist am Sonntag, 24. Februar, der ehemalige Magazinarbeiter der Zeche Zollern, Willhelm Becker, zu Besuch im LWL-Industriemuseum. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Interessierte zu der Veranstaltung von 15 bis 17.30 Uhr ein.

Wilhelm Becker, 86 Jahre alt und bei guter Gesundheit, erzählt aus seinen abwechslungsreichen Berufsjahren und dem Arbeitsalltag in der Nachkriegzeit. Von 1948 bis zur Stilllegung der Zeche 1966 arbeitete er im Magazin, wo alles gelagert wurde, was für den Betrieb des Bergwerks notwendig war: von Schrauben, über Werkzeuge bis hin zu Putzmitteln.

1938 begann Becker seine Ausbildung im Bergbau, die er wegen des Zweiten Weltkrieges abbrechen musste. Als er 1947 aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, arbeitete er zunächst in der Essensausgabe auf Zollern. In den Hungerjahren verteilte er zwei warme Mahlzeiten täglich, und das nicht nur an die Bergleute: Manchmal kamen auch Frauen und Kinder, um Essen abzuholen. "Das war für uns eine neue Information. Insofern ist die Zeitzeugenreihe auch eine wichtige Quelle für die weitere Erforschung der Sozialgeschichte", erklärt Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

Besucher der Zeitzeugen-Veranstaltungen zahlen nur den normalen Museumseintritt.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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