LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.01.08

Foto zur MitteilungAm Familiensonntag werden die Kinder in der Mitmachausstellung "Achtung Ausgrabung!" selbst aktiv.
Foto: LWL/Mönninghoff.


Foto zur MitteilungKalle, der Museumsmaulwurf.
Foto: LWL.


Foto zur Mitteilung250 000 Jahre Menschheitsgeschichte in Westfalen in der Dauerausstellung des LWL-Museums für Archäologie in Herne.
Foto: LWL/Mosch.


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Presse-Infos | Kultur

Mit Kalle dem Museumsmaulwurf in die Mitmachausstellung "Achtung Ausgrabung!"

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Bewertung:

Herne (lwl). Am Familiensonntag am 3. Februar 2008 gibt es im LWL-Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne Veranstaltungen für die ganze Familie. Während Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren mit dem Museumsmaulwurf Kalle auf eine archäologische Ausgrabung gehen, erkunden Erwachsene um 14 Uhr und um 16 Uhr mit einer Führung die Sonderausstellung "Achtung Ausgrabung!". Oder sie nehmen um 15 Uhr an einem Rundgang durch 250 000 Jahre Menschheitsgeschichte in Westfalen in der Dauerausstellung teil.

Kalle der Museumsmaulwurf hat auf dem Grabungsgelände herumgewühlt und verschiedene Funde aus dem Boden geholt. Nun herrscht großer Ärger auf der Ausgrabung. Dabei hatte Kalle nur helfen wollen. Jetzt aber wissen die Archäologen nicht, an welchen Stellen die Funde lagen, und damit fehlen ihnen wichtige Informationen. Um Kalle aus dem Schlamassel zu helfen gehen die Kinder zusammen mit dem Maulwurf auf die Grabungsfläche in der Sonderausstellung "Achtung Ausgrabung!" und versuchen vorsichtig herauszufinden, wo die Funde gelegen haben könnten. Dabei machen sie so manche neue Entdeckung.

Indiana Jones ist wohl einer der bekanntesten Archäologen der Welt, doch hat die Filmfigur nicht viel mit dem zu tun, was Archäologen wirklich leisten. Davon können sich die erwachsenen Teilnehmer um 14 Uhr und 16 Uhr in der Sonderausstellung "Achtung Ausgrabung!" selbst überzeugen. Sie erleben eine professionelle Grabungskampagne unter nahezu authentischen Bedingungen. Dabei stehen ihnen neben den herkömmlichen Werkzeugen wie Pinsel und Kelle modernste Geräte zur Verfügung. Und im Vergleich zum wirklichen Leben eines Archäologen kann das Museum den Teilnehmern eines garantieren: Sie werden fündig!

Zusätzlich bietet das LWL-Museum um 15 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben.", einen Rundgang durch 250 000 Jahre Menschheitsgeschichte in Westfalen in der Dauerausstellung an. Im Zeitraffer geht es durch die Vergangenheit, durch die Zeit der Neandertaler, vorbei an monumentalen Grabanlagen und den Hinterlassenschaften der frühen Bauern bis in die jüngste Vergangenheit, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor Augen führt.

Es ist nur der Museumseintritt zu entrichten. Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Termine und Kosten:
Termine:

Sonntag, 3. Februar 2008
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Kalle - ein Maulwurf gräbt sich seinen Weg" - Programm für Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren.
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Achtung Ausgrabung!" - Führung durch die Sonderausstellung
- 15 Uhr: "gesucht. gefunden. ausgegraben." - Führung durch die Dauerausstellung

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Sonderausstellung "Achtung Ausgrabung!": Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.
Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.
Kombiticket: Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 12 Euro.

LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0, www.lwl-landesmuseum-herne.de.
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Stefanie Mosch, Tel.: 0251 5907-264 und Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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