LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 18.01.08

Foto zur MitteilungDie Grußkarte zeigt eine Ansicht der Zeche Rheinelbe um 1910. Foto: Postkartensammlung LWL-Industriemuseum

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Presse-Infos | Kultur

Bildvortrag "Pionierzeche, Konzernwiege, Industriewald.

Das Bergwerk Rheinelbe in Gelsenkirchen" im LWL-Industriemuseum

Bewertung:

Dortmund (lwl). Zu einem Bildvortrag über "Das Bergwerk Rheinelbe in Gelsenkirchen" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 22. Januar 2008, in sein Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund ein. Der Vortrag im Rahmen der Reihe "Die großen Zechen an der Ruhr" beginnt um 19.30 Uhr in der Alten Werkstatt. Der Eintritt ist frei.

Wie Zollern II/IV gehörte die Zeche Rheinelbe mehrere Jahrzehnte lang zur Gelsenkirchener Bergwerks AG. Der Vortrag geht zunächst schwerpunktmäßig auf die Situation des Bergbaus im 19. Jahrhundert ein und schildert die schwierigen Anfänge der Zeche Rheinelbe beim Teufen der ersten Tiefbauschächte. Mit Hilfe von Plänen und Fotos wird die weitere Technik- und Wirtschaftsgeschichte der Zeche nachgezeichnet. Dabei findet die Untertagesituation ebenso Berücksichtigung wie die Nebengewinnungsanlagen und die "Sozialreinrichtungen" des Bergwerks. Der zeitliche Bogen reicht bis zur Umnutzung des Zechengeländes nach der Einstellung der Kohleförderung. Heute befindet sich dort ein Industriewald mit Forststation und Aussichtsberg. Hingewiesen wird schließlich auch auf das aktuelle Projekt "Rheinelbe:Interactive" des Geographischen Institutes der Ruhr-Universität Bochum.

Der Referent Karlheinz Rabas ist Mitglied des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V., Arbeitskreis Gelsenkirchen.



Pressekontakt:
Grit Thümmel, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-174 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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