LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 18.12.07

Foto zur Mitteilung"Lernen, wenn das Licht ausgeht. Unterricht im Kinosaal - hier mit Filmstar Peter Lohmeyer".
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Ins Kino zur besten Unterrichtszeit

Schulministerium und LWL wollen Filmbildung in der Schule fördern

Bewertung:

Münster/Düsseldorf (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das NRW-Schulministerium haben deshalb jetzt das Projekt "Film und Schule NRW" aus der Taufe gehoben. Günter Winands, Staatssekretär im NRW-Schulministerium, und LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch haben einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterschrieben. Mit der ganzen Klasse ins Kino und dann auch noch einen richtigen Star treffen - was im traditionell filmbegeisterten Frankreich schon lange die Regel ist, soll künftig auch in Nordrhein-Westfalen zum Normalfall werden: Schüler dürfen zur besten Unterrichtszeit am Vormittag ins Kino gehen. Mit der Initiative Modell-Land Kulturelle Bildung NRW verfolgt die Landesregierung das Ziel, Kinder und Jugendliche an alle Sparten der Kultur heranführen. Auch Filme sollen sie als Kunstwerke begreifen und lernen, wie sie gemacht sind.

Lehrerinnen und Lehrer brauchen fachliche Unterstützung, wenn sie Filmkompetenz vermitteln sollen: geeignete Unterrichtsmaterialien, gute Kontakte zum Kino vor Ort und zu Institutionen, die Beratungen und Fortbildungen anbieten sowie die Möglichkeit, mit ihren Klassen an interessanten Projekten teilzunehmen. Hier setzt die neue landesweite Initiative Film und Schule NRW an.

"In den nächsten vier Jahren soll in Nordrhein-Westfalen ein flächendeckendes Netzwerk zur Stärkung, Förderung und Koordination von Filmbildung in der Schule aufgebaut werden, ein erster Schritt in diese Richtung ist das Angebot 'Film und Schule NRW', erläutert Schulministerin Barbara Sommer. "Film und Schule NRW" wird Lehrerinnen Information, Beratung und Qualifizierung zur kulturellen Filmbildung anbieten und zugleich die kommunalen Netzwerke aus Medienzentren, Kompetenzteams, Kinos und lokalen Filminitiativen bei ihrer Arbeit unterstützen.

Sommer: "Kinder und Jugendliche können über die kulturelle Bildung neue Begabungen entdecken und ihre Persönlichkeit stärken. Eine herausragende Bedeutung kommt dem Unterricht an anderen kulturellen Lernorten zu. Der Besuch von Theatern, Museen und auch Kinos mit kulturell anspruchsvollen Filmprogrammen ist gleichwertiger Unterricht in anderer Form und sollte in jeder Schule eine Selbstverständlichkeit werden."

"Film und Schule NRW" hat seinen Standort am LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster. LWL-Direktor Kirsch erklärt, warum der LWL der richtige Partner des Schulministeriums für diese Aufgabe ist: "Das LWL-Medienzentrum für Westfalen hat in der Filmbildung langjährige Erfahrungen in der Kooperation mit regionalen, landes- und bundesweiten Partnern sowie der Durchführung landesweiter Filmprojekte einschließlich der Qualifizierung von Multiplikatoren. Mit diesen Erfahrungen können wir dazu beitragen, ein flächendeckendes Netz der kulturellen Filmbildung zu schaffen, in dem möglichst alle Partner der Schulen vor Ort zusammenarbeiten."

Die Schulkinowochen 2008
"Film und Schule NRW" startet offiziell am 1. Januar 2008. Das erste große Projekt werden die landesweiten Schulkinowochen NRW 2008 sein, für die es im Februar "Film ab" heißt. "Unter dem Thema Begegnungen: Jugend - Kulturen - Europa" bieten die Schulkinowochen, die in Kooperation mit "Vision Kino" vom 18. bis 29. Februar 2008 stattfinden, nicht nur Filmvorführungen: Sie laden auch zu Begegnungen mit Filmberufen vor und hinter der Kamera ein. Vielleicht können Regisseurinnen, Stuntmen, Geräuschemacher oder Make-up-Artists noch Anregungen für die eigene Berufswahl geben. Und was Best Boys und Gaffer sind, erfahren die Lehrer rechtzeitig in einer Fortbildung", so Projektleiterin Marlies Baak-Witjes.

Mehr zum Projekt Film und Schule NRW und zur landesweiten Schulkinowoche unter www.filmundschule.nrw.de oder im LWL-Medienzentrum unter Telefon 0251 591-6864.
Pressekontakt: Markus Fischer, Tel.: 0251 591-235



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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