LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.12.07

Presse-Infos | Kultur

Orte der Einkehr auf historischen Ansichtskarten

Ausstellung läuft bis Sonntag auf Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Noch bis einschließlich Sonntag, 9.12., zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen die Ausstellung "Orte der Einkehr und des Gebets: Kirchen, Synagogen, Bethäuser und Friedhöfe im Spiegel der Ansichtskarte".

Zu sehen sind 150 historische Ansichtskarten mit Schwerpunkt Dortmund: mittelalterliche Stadtkirchen, ehemalige Dorfkirchen, Prachtbauten aus Gründerzeit und Jugendstil, schlichte Gotteshäuser der frühen Moderne. Unter der Rubrik "Synagogen" werden Bauten aus Dortmund, Hörde, Bochum und Essen gezeigt. Ein "Bethaus" für Bergleute gab es nicht nur im Muttental, sondern z.B. auch in der gründerzeitlichen Zeche Oberhausen. Friedhofs-Karten dokumentieren Trauerzüge nach Bergbau-Katastrophen auf Minister Zeche Kaiserstuhl, Mont Cenis und Raddbod.

Das LWL-Industriemuseum, Grubenweg 5, ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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