LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.11.07

Foto zur MitteilungKarl Manfred Rennertz während seiner Arbeit auf der Zeche Zollern. Foto: LWL

Foto zur MitteilungGlasfiguren wie diese stehen in der Glashütte Gernheim neben den Holzskulpturen von Karl Manfred Rennertz. Foto: LWL/Holtappels

Foto zur Mitteilung"Männliches und weibliches Gesicht" nennt Rennertz diese aktuellen, auf Lindenholz gemalten Arbeiten. Foto: LWL

Foto zur MitteilungRennertz' Arbeit "Drei Boote von Zollern" wurden für die Gernheimer Ausstellung von Dortmund an die Weser transportiert. Foto: LWL

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Presse-Infos | Kultur

In Glas geschmolzen. In Holz gesägt

LWL-Industriemuseum zeigt Skulpturen von Karl Manfred Rennertz

Bewertung:

Petershagen (lwl). Glas trifft Holz im LWL-Industriemuseum: Am Sonntag, 11. November, eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) das "Atelier.Industrie". Dahinter verbirgt sich ein Ausstellungszyklus mit Arbeiten von Karl Manfred Rennertz an allen acht Standorten des LWL-Industriemuseums. Die Glashütte Gernheim ist nach Lage (Kreis Lippe) und Dortmund die dritte Station: Unter dem Titel "In Glas geschmolzen. In Holz gesägt" präsentiert der Künstler im historischen Glasmacherort an der Weser kleine gläserne Figuren neben gewaltigen Holzskulpturen. Sie geben Einblicke in das aktuelle, spannungsreiche Werk des international renommierten Bildhauers.

Seine Werke erschafft Rennertz in direkter Auseinandersetzung mit dem Material und mit den Orten, an denen sie entstehen. Glas stellte den Bildhauer, der vorwiegend mit Holz arbeitet, vor neue Herausforderungen. Seine farbigen Frauenfiguren entstanden in einem mehrstufigen Prozess. In seinem Baden-Badener Atelier schuf Rennertz zunächst aus Wachs Modelle von etwa 30 Zentimeter hohen weiblichen Torsi. Anhand dieser Modelle fertigten die Gernheimer Glasmacher Gipsformen an und füllten sie mit farbigem Glasgranulat aus. In einem mehrtägigen Aufheizprozess ließen sie das Glas schmelzen.

In der Ausstellung treffen die Figuren aus Glas auf jüngste Holzarbeiten des Bildhauers, die im Sommer im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund entstanden. Aus den Stämmen einer 80 Jahre alten Lindenallee, die dem Sturm "Kyrill" zum Opfer gefallen war, schuf Rennertz mit Hilfe einer Kettensäge säulenartige Skulpturen, Boote und bemalte Objekte. Im nächsten Jahr wird der Bildhauer sein Atelier in weitere Standorte des LWL-Industriemuseums verlegen.

Karl Manfred Rennertz, 1952 in Eschweiler im Rheinland geboren, studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor Alfonso Hüppi und war Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Seit fast 30 Jahren arbeitet er national und international als freier Bildhauer. Arbeitsaufenthalte führten ihn unter anderem nach New York, Neu Delhi, Luxor, Rom und Salzburg. Rennertz erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit, die der zeitgenössischen Bildhauerei wichtige Impulse gab. Seit 2004 hat er eine Professur für plastisches Gestalten an der Fachhochschule in Detmold. Er lebt und arbeitet in Baden-Baden und Zürich.

In Glas geschmolzen. In Holz gesägt
Skulpturen von Karl Manfred Rennertz

11.11.2007 - 13.1.2008
Eröffnung: 11.11.2007, 11 Uhr
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12, 32469 Petershagen
Öffnungszeiten: Di- So 10 - 18 Uhr

Hinweis für Redaktonen:
Wir laden Sie herzlich ein zum Pressetermin mit Vorbesichtigung der Ausstellung am
Freitag, 9. November, um 11 Uhr im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Gernheim 12, in Petershagen. Karl Manfred Rennertz steht Ihnen an diesem Vormittag für Fragen zur Verfügung.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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