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Mitteilung vom 19.09.07

Presse-Infos | Soziales

LWL-Sozialausschuss hat beschlossen

1,5 Mio für Behinderten-Werkstätten

Bewertung:

Münster (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) fördert sieben Werkstätten für behinderte Menschen mit insgesamt 1,5 Millionen Euro. Mit Zuschüssen und Darlehen sollen Werkstätten in Bielefeld, Warendorf, Bochum, Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis), Lünen (Kreis Unna), Lennestadt (Kreis Olpe) und Brakel (Kreis Höxter) erweitert, neu gebaut und ausgestattet werden. Das hat der LWL-Sozialausschuss vergangene Woche in Münster beschlossen.

Insgesamt können mit den Zuschüssen 310 neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen entstehen. In Westfalen-Lippe gibt es 61 Werkstätten für behinderte Menschen mit rund 31.000 Arbeitsplätzen, die meisten davon für körperlich und geistig behinderte Menschen. Der Bedarf für diese Plätze steigt: seit dem Jahr 2000 arbeiten rund 8000 Menschen mehr als vorher in westfälischen Werkstätten (plus 30 Prozent). Insgesamt sind in Westfalen-Lippe aktuell rund 35.000 (NRW: 64.000) Menschen in den Werkstätten beschäftigt .

Der LWL als einer der größten deutschen Zahler der Behindertenhilfe finanziert die Arbeitsplätze in Werkstätten für vorwiegend geistig, körperlich und psychisch behinderte Menschen mit etwa 300 Millionen Euro.

Die Werkstätten sollen Menschen mit Behinderungen ins Arbeitsleben eingliedern, weil sie nicht oder noch nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können. Angehörige entlastest die Arbeit in den Werkstätten bei der Betreuung ihrer behinderten Familienmitglieder.

Achtung Redaktionen:
Zu den einzelnen Projekten (Investitionssummen, Zuschusssummen) geben wir Ihnen gern weitere Informationen, Anruf genügt.



Pressekontakt:
Karl G. Donath, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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