LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 14.08.07

Foto zur MitteilungRund 150 historische Fahrräder sind im LWL-Freilichtmuseum zu Gast.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungAuch Hochräder rollen am Wochenende durch das LWL-Freilichtmuseum Hagen.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungAuf dem Teilemarkt finden die Besitzer historischer Räder Ersatzteile für ihre Schätze auf zwei Rädern.
Foto: LWL


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Kultur

Velocipediade 2007 im LWL-Freilichtmuseum Hagen

150 historische Fahrräder aus einer dopingfreien Zeit

Bewertung:

Hagen (lwl). Garantiert ungedopt findet am kommenden Wochenende (18./19. August) eine "Tour de Hagen" der besonderen Art statt: Über 150 Radler aus ganz Deutschland und den Niederlanden erwartet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur 10. Velocipediade. Dabei stammen sämtliche Fahr-, Lauf- und Hochräder aus einer Zeit, in der es das Wort Doping noch gar nicht gab. Denn die Velocipediade ist ein Fahrrad-Oldtimer-Treffen. Solche Treffen finden in Deutschland nur sehr selten statt. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit und das gelbe Trikot sondern um historische Schätze auf zwei Rädern und die passende Kleidung dazu.

Was heißt eigentlich Velocipediade? Dieses Wort wurde aus dem Begriff "Velociped" entwickelt. Das bedeutet: Fahrrad. In der Schweiz sagt man auch "Velo" und im Französischen bedeutet "vélociped" Schnellfuß.

Jedes Jahr treffen sich die Liebhaber der historischen Räder zur Velocipediade in einer anderen zu historischen Fahrrädern passenden Region, mal ist es eine schöne Landschaft zum Radeln, also flach. Oder das Treffen findet in einer besonders fahrradverbundenen Institution statt, wie einem Museum für historische Räder. "Die Velocipediade passt hervorragend in unser Freilichtmuseum, das ja gleichzeitig Landesmuseum für Handwerk und Technik ist. Obwohl Fahrräder heute wie in der Vergangenheit für Westfalen als Fortbewegungsmittel eine große Bedeutung haben und hatten, finden solche Oldtimertreffen hier sehr selten statt. Deshalb freue ich mich besonders, dass die Freunde der historische Fahrräder ihr Jahrestreffen in diesem Jahr bei uns abhalten", so LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.

An diesem Wochenende treffen sich im Hagener LWL-Freilichtmuseum die Vereins-Freunde der Historischen Fahrräder e.V.. Oft erkennt man auf den ersten Blick nicht sofort, dass es sich um ein Oldie-Rad handelt. Bei vielen muss man schon zweimal und ganz genau hinsehen. Im LWL-Freilichtmuseum Hagen bietet sich die Gelegenheit für die Besucher, alles von nahem anzusehen, viele Fragen zu stellen und zum Fachsimpeln. Vielleicht werden in den nächsten Tagen die verstaubten Drahtesel aus Kindertagen oder die der Eltern aus dem Keller mit anderen Augen angeschaut, wieder repariert und aufpoliert?

"Neben den historischen Rädern werden als Kontrapunkte eine Menge Neuheiten aus dem Fahrradsektor gezeigt. Ob es um moderne Räder, Ketten, Gepäckträger und Zubehör geht, um Satelliten-Navigation oder Kunststückchen mit Mountainbikes, das Radthema wird von vielen Seiten erschlossen. Die verschiedenen Kooperationspartner aus Handel und Industrie, aus Hagen, Dortmund und Ostwestfalen beteiligen sich mit Aktionen und Informationen an der Veranstaltung, bereichern das Programm und repräsentieren NRW als Produktionsstandort", verspricht Museumleiter Dr. Uwe Beckmann.

Am Samstag, 18. August, sind die in Tracht gekleideten Radler aus dem niederländischen Grenzort Losser, die "Böggelrieders" mit vier ihrer nostalgischen Räder im LWL-Freilichtmuseum zu Gast, sie bringen einen Akkordeonspieler zur Velocipediade mit, der an verschiedenen Stellen im LWL-Freilichtmuseum musizieren wird.

Am Samstag beginnt bereits um 9 Uhr der Teilemarkt auf dem Betriebshof des LWL-Freilichtmuseums Hagen für Fans der nostalgischen Radausstattung. Gegen 12 Uhr steht ein optisches Highlight des Wochenendes an, wenn alle historischen Fahrräder auf dem oberen Platz zusammenkommen. "Es wird eine ungeahnte Vielfalt der traditionellen Modelle und Typen zu bewundern geben. Ein weiterer Tipp und Augenschmaus für tolle Fotomotive sind die vielen Radfreunde, die passend zu ihrem alten Schätzchen gekleidet sind", verspricht Kurt Niemeyer, Vorsitzender der Freunde der historische Fahrräder. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, selber begeisterter Radler, sowie Fahrradexperte Niemeyer der begrüßen alle Radfreunde im LWL-Freilichtmuseum Hagen.

Am Sonntag beginnen schon um 9 Uhr die verschiedenen Demonstrationen und "Radrennen" der historischen Laufmaschinen, Hochräder, Niederräder usw. sowie das Einzelzeitfahren. Zur Mittagszeit um 12.30 Uhr werden ausgewählte Modelle und Typen auf dem oberen Platz von einem moderierenden Radspezialisten präsentiert und erklärt.

Daran anschließend um 13.30 bis 16.30 Uhr spielt die Band "One Size" live Jazz am Biergarten und beschließt damit ein ereignisreiches historisches Technikwochenende.

Achtung Redaktionen --- Achtung Redaktionen --- Achtung Redaktionen
Natürlich sind Sie herzlich zur Berichterstattung über die Velocipediade eingeladen. Idealer Zeitpunkt ist dafür am Samstag gegen 12 Uhr auf dem oberen Museumsplatz, wenn alle Radler zusammenkommen und LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Kurt Niemeyer, Vorsitzender der Freunde der historische Fahrräder, Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.



Pressekontakt:
Fotos + Pressekontakt: Uta Wenning-Kuschel. Tel.: 02331 – 7807113
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos