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Mitteilung vom 21.06.07

Foto zur MitteilungEin Klassiker unter den Literaturverfilmungen: "Effi Briest", Regie Wolfgang Luderer, DDR 1968-70. Repro:LWL

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Presse-Infos | Kultur

Filme sehen - Film verstehen

LWL und Franz Hitze Haus laden zu Filmakademie ein

Bewertung:

Westfalen (lwl). Zu einer Sommer-Filmakademie mit dem Titel "Filmwelten. Filme sehen, Film verstehen: Literaturverfilmungen" laden die Akademie Franz Hitze Haus und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) von Montag, 30.07., bis Donnerstag, 2.8. 2007, nach Münster ein.

Was haben "Der Untertan", "Rashomon" und "Die Blechtrommel" gemeinsam? Alle drei sind bekannte Romane und nicht minder prominente Filmtitel. In der Schule haben sich solche Spielfilme längst als populäre Unterrichtsmedien etabliert. "Völlig zu recht, denn gute Filme sorgen nicht nur für einen anschaulichen, lebendigen und spannenden Unterricht, sondern fördern auch die ästhetisch-visuelle Wahrnehmungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern und sind damit Persönlichkeitsbildung im besten und umfassenden Sinne. Schülern die Fähigkeit zu vermitteln, Filme als Kunst zu sehen und zu verstehen, ist ähnlich wichtig wie sie an die bildenden Künste oder an die klassische Musik heranzuführen", betont Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen und einer der Organisatoren der Filmakademie.

Gerade Literaturverfilmungen spielen in den Lehrplänen des Deutsch- und Fremdsprachenunterrichts inzwischen eine wichtige Rolle. Fontanes "Effie Briest" und Kästners "fliegendes Klassenzimmer" gehören bereits zu Klassikern der Filmarbeit im Unterricht. "Aber auch weniger bekannte deutsche oder fremdsprachige Literaturverfilmungen lassen sich hervorragend im Unterricht einsetzen", erklärt Marlies Baak-Witjes, Referentin für Filmbildung bei der Medienberatung NRW.

Allerdings setzt die Arbeit mit Spielfilmen Grundkenntnisse ihrer ästhetischen Prinzipien und Wahrnehmungsweisen voraus. Ziel der Filmakademie, die das Franz Hitze Haus und das LWL-Medienzentrum gemeinsam veranstalten, ist es deshalb, Lehrkräften, Studierenden und anderen cineastisch Interessierten eine intensive Begegnung mit den Filmwelten von Literaturverfilmungen zu ermöglichen. Die Filmakademie will den Teilnehmern filmanalytisches Grundlagenwissens vermitteln und ihnen so Anregungen für das eigene Sehen von Filmen und die praktische Arbeit mit diesem Medium im Unterricht geben.

Referenten der Tagung sind der Münsteraner Filmjournalist Dr. Hans Gerhold und Marlies Baak-Witjes. Auf dem Programm stehen neben der praxisorientierten Beschäftigung mit Fragen wie "Raum, Zeit und Montage in Film und Literatur" sowie "Methoden der Filmvermittlung" auch der Blick hinter die Leinwände eines Kinos und die Entwicklung eines Drehbuchs. An einem Abend berichten außerdem die Filmemacher Dr. Robert Krieg und Monika Nolte über ihr Schaffen.

Das Filmseminar findet von Montag, 30.07., bis Donnerstag, 2.8. 2007, in der Akademie Franz-Hitze Haus statt. Der Tagungsbeitrag beträgt ohne Ermäßigung inklusive Unterkunft und Verpflegung 195 Euro.
Informationen und Anmeldung: Akademie Franz Hitze Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster, Tel. 0251-9818-422, heitmann@franz-hitze-haus.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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