LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.06.07

Foto zur MitteilungBrückenbelastungsprobe auf der Hafenbahn, 1920er Jahre.
Repro: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Vortrag

über die Werksbahn des Bochumer Vereins im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Am Dienstag, 12.6.2007, wird Rolf Swoboda im Magazin der Zeche Zollern in Dortmund sein neues Buch "Eisenbahn in Bochum" vorstellen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 19.30 Uhr Interessierte dazu in sein Industriemuseum ein. Der Eintritt ist frei.

Ein umfangreiches Kapitel ist der Werksbahn des "Bochumer Vereins" gewidmet, die der Referent und Buchautor in seinem Lichtbildervortrag ausführlicher vorstellen wird. Das 1842 gegründete Unternehmen entwickelte sich im Laufe von 100 Jahren zu einem der größten Komplexe der Schwerindustrie im Ruhrgebiet mit über 20.000 Mitarbeitern. Das Netz der Werksbahnen wuchs in ebenso dynamischer Weise. Neben der Größe des Betriebes fasziniert insbesondere die "Elektrisierung" der Werksbahn, die in diesem Umfang einzigartig blieb. Der Bochumer Verein betrieb außerdem die einzige Flachland-Zahnradbahn in der norddeutschen Tiefebene, die bis 1930 Bestand hatte. Die Hafenbahn aus den 1920er Jahren zum Kanalhafen Grimberg mit ihren beeindruckenden Brückenbauwerken bildet einen weiteren Höhepunkt in der Werksbahngeschichte.

1994 wurde die Bedienung des Werkes von der Dortmunder Eisenbahn (heute Veolia Cargo) übernommen. Heute sind von den vielen Zechen- und Stahlstandorten des Bochumer Vereins nur noch zwei Betriebsteile übrig geblieben, in denen die Eisenbahn nach wie vor wichtiges Transportmittel ist.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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