LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.06.07

Foto zur MitteilungSchatz gefunden! Das Team GeoLogistics Ruhr nach erfolgreicher Jagd auf den Cache.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungSchnitzeljagd mit Satellit. Geocacher Markus Führer-Rockel vom Team GeoLogistics Ruhr.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Elektronische Schnitzeljagd mit Satellit

Internationales Treffen der Geocacher im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Zum Treffpunkt für Geocacher aus ganz Europa wird das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover am kommenden Samstag, 9.6., ab 9 Uhr. Rund 800 Anhänger dieser modernen Schnitzeljagd mit Satellit treffen sich zur ersten großen Olympiade dieser Art in Deutschland. Ausrichter der "MegaPott GeOlympics" ist die Gruppe GeoLogistics Ruhr in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Geocache funktioniert so: Die Verstecke (Caches) werden mit ihren geografischen Koordinaten im Internet veröffentlicht und mit Hilfe von satellitengestützten GPS-Empfängern gesucht. Zum Auffinden der Verstecke sind vor Ort meist einige Rätsel zu lösen.
Bereits seit Monaten bereiten Marc Oberdörster, Arndt Rosenthal und Markus Führer-Rockel mit ihren Familien die Strecken und Rätsel für die neuen Geocaches vor. Für die "MegaPott GeOlympics" werden am Samstag insgesamt 53 neue Caches in Bochum, Essen und Duisburg mit 220 einzelnen Stationen und über 200 Kilometern Strecke in verschiedenen Schwierigkeitsgraden freigeschaltet. "Zwei spezielle Caches liegen sogar in der Ruhr und sind nur mit Hilfe eines Ruderboots zu erreichen", verrät Marc Oberdörster vom Veranstalter GeoLogistics Ruhr.

"Mit dieser modernen Art der elektronischen Schatzsuche gelingt es nicht nur, Jugendliche und Familien zum Spazierengehen in die freie Natur zu locken - durch die Rätselaufgaben der Caches können die Teilnehmer gleichzeitig eine Menge über ihre Umgebung und deren Geschichte lernen", freut sich Museumsleiter Dietmar Osses.

Damit das Geocaching zur Attraktion für die ganze Familie wird, haben Markus Führer-Rockel und Marc Oberdörster einen speziellen Kinder-Cache nahe der Zeche Hannover versteckt.
Zum Treffen der Geocacher haben sich Teilnehmer aus den Niederlanden, Österreich, Tschechien, Luxemburg, Spanien und der Schweiz angemeldet. Die längste Anreise mit über 1100 Kilometern hat das Team Thowes und Doris aus Schweden. Einige Teams aus Österreich verbinden ihre Teilnahme mit einer einwöchigen Rundreise durch das Ruhrgebiet.

Während der Veranstaltung sorgt das Industriemuseum Zeche Hannover mit Sonderschichten auf dem Kinderbergwerk Zeche Knirps und Erlebnisführungen durch die Zeche Hannover für das passende Rahmenprogramm. Außerdem können sich die Teilnehmer in Filmdosenweitwurf- und Dosenstapel-Wettbewerben messen. Ab 21.30 Uhr werden zudem spezielle Nacht-Caches freigeschaltet.

Das Treffen der Geocacher endet am Sonntag mit einem gemeinsamen "CITO". Unter dem Motto "Cache in, trash out (CITO)" entsorgen die Teilnehmer der MegaPott GeOlympics nicht nur ihren eigenen Müll, sondern befreien auch die Wälder von Unrat und helfen damit ganz nebenbei auch noch der Umwelt. Unterstützt werden sie dabei vom Umweltamt Bochum, das das notwendige Werkzeug bereit stellt.

Die ausgelegten Caches werden aber nicht weggeräumt - sie sollen dauerhaft erhalten bleiben und so einen Anreiz bieten, das Ruhrgebiet auf moderne Art und Weise zu erkunden.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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