LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 29.05.07

Presse-Infos | Kultur

Plettenberg: Presse-Einladung zum Pressegespräch

"Schule unterm Hakenkreuz"

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Guten Tag, liebe Kolleginnen und Kollegen,

rund fünf Jahre lang begleitete der Plettenberger Fotograf und Amateurfilmer Ludwig Müller zwischen 1935 und 1940 Schüler und Lehrer der Martin-Luther-Schule mit seiner Filmkamera. Die so entstandenen Aufnahmen eröffnen einen faszinierenden Einblick in den Schulalltag unserer Eltern und Großeltern vor 70 Jahren, aber auch in die Veränderungen, denen Schule und Unterricht unter den ideologischen Vorgaben des "Dritten Reiches" ausgesetzt waren. Weil Filmbilder, die den Schulalltag der NS-Zeit dokumentieren, höchst selten sind, bildet Müllers Film ein auch überregional bedeutsames Zeitzeugnis.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) macht dieses außergewöhnliche Filmdokument jetzt allgemein zugänglich: Das LWL-Medienzentrum für Westfalen hat in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und dem Heimatkreis Plettenberg sowie dem Westfälischen Schulmuseum Dortmund und mit Unterstützung der LWL-Kulturstiftung mit dem historischen Filmmaterial eine DVD mit Begleitheft für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit produziert.

Bevor das neue Medium am 14. Juni im Rathaus Plettenberg erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird, möchten wir es Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, schon jetzt exklusiv vorstellen beim

Pressegespräch "Schule unterm Hakenkreuz"

am Dienstag, 5. Juni um 10.30 Uhr

im Stadtarchiv Plettenberg, Bahnhofstr. 103 in 58840 Plettenberg


Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung: Martina Wittkopp-Beine, Archivarin der Stadt Plettenberg, Jan Telgkamp, Co-Autor des Films und Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen.

Viele Grüße aus der LWL-Pressestelle

Markus Fischer



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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