LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.03.07

Foto zur MitteilungDie Restaurierung der Treppe im Alten Bürgermeisterhaus in Bad Salzuflen ist besonders gut gelungen, deshalb wurde sie ins Sonderprogramm des LWL und der Handwerkskammern aufgenommen. Foto: LWL

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Presse-Infos | Der LWL

Kooperation von LWL und Handwerkskammer Bielefeld

Sonderprogramm für denkmalwürdige Treppen und Fußböden

Bewertung:

Bad Salzuflen (lwl). Treppen und Fußböden standen im vergangen Jahr im Mittelpunkt der gemeinsamen Denkmalförderung vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der vier westfälischen Handwerkskammern. Als besonders gelungenes Beispiel stellten der LWL und die Handwerkskammer Bielefeld jetzt eine bereits zur Hälfte restaurierte Treppe in Bad Salzuflen (Kreis Lippe) vor.

In zentraler Lage der Stadt gegenüber dem Rathaus liegt eines der bedeutendsten Beispiele eines städtischen Bürgerhauses aus der Renaissancezeit: Das Alte Bürgermeisterhaus am Markt. Es ist ein Haus mit längsgelegener Durchfahrtsdiele. Im Vorderbereich dieser Diele besitzt es einen zweigeschossigen Einbau. Vom ersten Geschoss des Einbaus bis in das zweite Geschoss führte wohl schon zur Erbauungszeit (1562 bis 1564) eine Treppe, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch die heutige Holztreppe mit ihrem dekorativen Geländer ersetzt wurde. Die im Winkel verlaufende Konstruktion hat ein mittleres Eckpodest und ist farbig gefasst.

Seit zwei Jahren wird das repräsentative Gebäude von einem privaten Bauherrn saniert. Im Erdgeschoss befindet sich eine Gastronomie; die Obergeschosse, zu der auch die Treppe gehört, werden nach und nach restauriert. Kürzlich ist die restaurierte Treppe, der noch der Endanstrich fehlt, aus der Werkstatt eines Zimmermeisters wieder in das Haus zurückgekehrt. "Da seine Arbeit besonders gelungen ist, haben wir die Treppe mit 5.000 Euro aus dem Sonderprogramm gefördert", so die LWL-Denkmalpflegerinnen Dr. Roswitha Kaiser und Dr. Barbara Pankoke.

Die Kooperation zwischen dem LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen und den vier westfälischen Handwerkskammern besteht schon seit dem Jahr 1999. Jährlich stellt der LWL mit 20.000 Euro einen Teil seiner Denkmalpflegemittel für das Sonderprogramm bereit, die Handwerkskammern geben noch einmal den gleichen Betrag, so dass insgesamt 40.000 Euro zur Verfügung stehen. Mit dem Geld werden mustergültige Handwerksarbeiten an Baudenkmälern gefördert. Dem Sonderprogramm des LWL-Denkmalamtes und der vier westfälischen Handwerkskammern kommt besonders vor dem Hintergrund der in den vergangenen Jahren stark reduzierten Denkmalpflegemittel große Bedeutung zu.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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