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Mitteilung vom 14.03.07

Foto zur MitteilungManne Spitzer liest aus "Das Squirrel" am 23. März im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde.
Foto: LWL/Fialla


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Das Squirrel im LWL-Planetarium

Bewertung:

Münster (lwl). Die Natur mit anderen Augen sehen lernen - dazu verhilft ein Naturgeist den Geschwistern Sonja und Simon in Luise Rinsers Roman "Das Squirrel". Manne Spitzer liest am 23. März im Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster aus "Das Squirrel". Der Spuk unter der sternenüberfluteten Kuppel im LWL-Museum für Naturkunde beginnt um 17 Uhr. Die Schüler der Klasse 5b des Johann Conrad Schlaun-Gymnasiums aus Münster haben hierzu Bilder gemalt, die während der Lesung an der Planetariumskuppel zu sehen sein werden.

"In alten Zeiten glaubten die Menschen daran, dass es allerlei Naturgeister gebe...", so beginnt Luise Rinsers Roman. Nur ganz selten gibt es Menschen, die Naturgeister sehen können - hierzu zählen im Roman auch die Geschwister Sonja und Simon.

Sie sind ganz normale Kinder, nicht besonders gut in der Schule, eher etwas faul, denn das, was sie in der Schule lernen sollen, interessiert sie nicht besonders. Eines Tages lernen sie das Squirrel kennen, ein ganz besonderes Wesen. Angeregt durch den Kontakt mit ihm erforschen sie zum Beispiel die Wirkung positiver Gedanken auf Pflanzen. Auch öffnet es die Augen der Kinder für die Nützlichkeit aller Lebewesen und wie alles mit allem zusammen hängt. Und so können sie letztlich den Erwachsenen, die nur noch mit den Augen der Welt sehen können, die wirklich wichtigen Dinge des Lebens erklären.

Luise Rinser (1911-2002) studierte Psychologie und Pädagogik und arbeitete als Volkschullehrerin. 1941 kam Luise Rinsers erstes Werk mit dem Titel "Die gläsernen Ringe" heraus. Das Buch brachte ihr Publikationsverbot und Gefängnis ein. 1944 wurde sie wegen Hochverrats und Wehrkraftzersetzung verhaftet. Ihr drohte das Todesurteil, doch durch die Befreiung durch die Amerikaner wurde das Urteil nicht vollstreckt. Nach dem Krieg arbeitete sie als Journalistin und Schriftstellerin und wurde 1977 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Karten zum Preis von 2 Euro sind ab sofort an der Kasse des LWL-Museums für Naturkunde in der Sentruper Str. 285 (Tel. 0251 591-05, nur Information, keine Kartenreservierung) oder bei Münster Information (Tel. 0251 492-2714) erhältlich.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle. Tel.: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Naturkundemuseum, Tel.: 0251 591-6066
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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