LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.03.07

Foto zur MitteilungLWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (r.) und Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, freuen sich auf den Tag der offenen Tür im neuen LWL-Haus der Medien.
Foto: LWL/Sagurna


Foto zur MitteilungIn unmittelbarer Nähe zum LWL-Landeshaus hat der LWL das "Haus der Medien" (links) an der Fürstenbergstraße 1 gebaut.
Foto: LWL/Sagurna


Foto zur MitteilungNeben einem Film- und Tonstudio ist im neuen Haus auch das gemeinsame Fotostudio der LWL-Denkmalpfleger und des LWL-Medienzentrums für Westfalen untergebracht.
Foto: LWL/Sagurna


Foto zur MitteilungLWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, mit Kameraleuten und Fotografen im Fotostudio des LWL- Hauses der Medien.
Foto: LWL/Sagurna


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Presse-Infos | Der LWL

LWL eröffnet "Haus der Medien" mit Tag der Offenen Tür

Bewertung:

Münster (lwl). Mit einem Tag der Offenen Tür feiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag (03.03.) in der Zeit von 10 bis 14 Uhr die Einweihung seines neuen "Hauses der Medien" an der Fürstenbergstraße 14 in Münster. Auf insgesamt 1.800 Quadratmetern Nutzfläche sind hier die bisher in der Innenstadt verstreuten Bibliotheken und Fotostudios mehrerer LWL-Kultureinrichtungen sowie das Ton- und Filmstudio des LWL-Medienzentrums für Westfalen untergebracht.

"Die 3,6 Millionen Euro für den Neubau sind gut angelegt. Denn nach dem Auszug der Straßenbauverwaltung haben wir die LWL-Kultureinrichtungen an der Fürstenbergstraße konzentriert. Dadurch sparen wir hohe Mieten, lange Wege durch die Stadt und können auch unser Personal effizienter einsetzen. Das macht pro Jahr 730.000 Euro aus", rechnet LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch vor.

Zu den Einspannungen trägt auch bei, dass die vier Bibliotheken des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen, des LWL-Institutes für Westfälische Regionalgeschichte, des LWL-Amtes für Landschafts- und Baukultur in Westfalen und des LWL-Landesmedienzentrums für Westfalen jetzt eine Einheit bilden. "Das bedeutet, dass nicht jede der Bibliotheken, die benachbarte Themen behandeln, jedes Buch anschaffen muss. Außerdem müssen die einzelnen Bibliotheken nicht gleich schließen, wenn einer der Bibliotheksleiter einmal ausfällt. Und die Nutzer können jetzt auf kurzen Wegen in über 100.000 Büchern fündig werden", nennt Kirsch weitere Vorteile der neuen Nähe.

Neben dem Bibliotheksverbund beherbergt das neue "Haus der Medien" die gesamte Medienproduktion und -technik des LWL-Medienzentrums. "In unserem Film-, Ton- und Multimediastudio produ-zieren wir aktuelle landeskundliche Bildungsmedien auf DVD, CD-Rom und CD, hier können wir aber auch historische Film- und Tondokumente auf moderne Träger wie DVD kopieren und so wieder zugänglich machen", erklärt Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Landesmedienzentrums. Das moderne Fotostudio nutzen die Fotografen des Medienzentrums gemeinsam mit dem LWL-Amt für Denkmalpflege, das bereits seit 120 Jahren die Entwicklung der westfälischen Denkmäler dokumentiert. Ent-sprechend groß ist mit über 200.000 Fotos das Bildarchiv des Denkmalamtes. Es steht auch interessierten Bürgern für Recherchen zur Verfügung.

In den ebenfalls für die Öffentlichkeit zugänglichen Präsenzbibliotheken können regional- und lokal-historisch Interessierte auf über 100.000 Bücher sowie 174 Zeitschriften und Jahrbücher zurückgreifen, die im Lesesaal an vier PCs in der Katalogdatenbank, zum Teil auch im Internet, recherchierbar sind. "Hier finden Laien und Spezialisten eine breit angelegte Sammlung zur westfälischen Landeskunde. Zu einigen Forschungsschwerpunkten bieten die Bibliotheken hochspezialisierte Literatur, die selbst in der breiten historischen Forschungslandschaft Münsters einzigartig
und daher auch für Experten der universitären Forschung wertvoll ist und vielfach nachgefragt wird", so Kirsch.

Tag der Offenen Tür am 3. März

"Ideen brauchen Räume" - unter diesem Motto stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 3. März, sein neues Haus der Medien an der Fürstenbergstraße 14 vor. Von 10 bis 14 Uhr lädt das LWL-Medienzentrum für Westfalen zu einem Tag der Offenen Tür ein. Nach dem Umzug von der Warendorfer Straße gewähren alle drei Referate des LWL-Medienzentrums - Bild-, Film- und Tonarchiv, Medienproduktion und Medienbildung - ungewöhnliche Einblicke in ihre Arbeit. Neben dem LWL-Medienzentrum stehen im neuerbauten Haus der Medien auch die Fotoabteilung und die Bibliothek des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen sowie die Bibliothek des LWL-Instituts für Westfälische Regionalgeschichte allen Interessierten zur Besichtigung offen.

Große und kleine Besucher erwartet ein vielfältiges Programm: Ein Kinderkino zeigt, was sich mit Trickfilmen alles machen lässt und wie diese überhaupt entstehen. Eine "digitale Schultasche" ist voll mit Ideen für online-unterstütztes Lernen. Wer möchte, kann den Medienexperten des LWL bei der Produktion einer DVD über die Schulter schauen oder sich durch die fotografischen und filmischen "Schatzkammern" des Archivs führen lassen. Auch das fast 200 Quadratmeter große gemeinsame Fotoatelier des Medienzentrums und des Denkmalamtes im Dachgeschoss ist einen Besuch wert.

Als Kultureinrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat das früher als Landesbildstelle bekannte LWL-Medienzentrum für Westfalen den dreifachen Auftrag, das audiovisuelle Erbe der Region zu sichern, landeskundliche Themen durch eigene Medienproduktionen in die Bildungsarbeit zu vermitteln und die westfälischen Kreise und Städte in puncto Medienbildung und Medienbereitstellung zu unterstützen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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