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Mitteilung vom 23.02.07

Foto zur MitteilungBlick in die Maschinenhalle der Zeche Zollern.
Foto: LWL


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"Maschinen zum Schrottpreis" - Vortrag zur Rettung der Maschinenhalle von Zeche Zollern II/IV

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Dortmund (lwl). Unter dem Titel "Maschinen zum Schrottpreis" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 27. Februar, um 19.30 zu einem Bildvortrag in sein LWL-Industriemuseum Zeche Zollern ein. Die turbulente Geschichte der berühmten Jugendstil-Maschinenhalle in den Jahren 1970 bis 1974 ist Thema des Vortrags, den Dr. Thomas Parent in der "Alten Werkstatt" der Zeche halten wird.

Die Maschinenhalle der Dortmunder Zeche Zollern II/IV war im Spätsommer 1969 zum Abriss vorgesehen. Die Rettung des hochkarätigen Bauwerks gelang dann quasi in letzter Minute. Aber auch mit der Unterschutzstellung vom Dezember 1969 war die Halle noch nicht auf Dauer gesichert. So beabsichtigte der damalige Eigentümer, die Gelsenkirchener Bergwerks AG, noch 1973, die erste elektrische Fördermaschine der Welt aus der Zollern-Halle "zum Schrottpreis" zu veräußern, um Platz für eine kommerzielle Nutzung durch einen "renommierten Verlag" zu gewinnen. Die Situation entspannte sich erst, als die Stadt Dortmund die Halle 1974 für fünf Jahre mietete und in die Obhut des Deutschen Bergbaumuseums Bochum gab.

Der Referent Dr. Thomas Parent ist stellvertretender Direktor des LWL-Industriemuseums und beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit der Geschichte von Zollern II/IV.
Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung ist frei.



Pressekontakt:
Claudia Schnurbus, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestel le, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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