LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.02.07

Foto zur MitteilungWiederaufbau in Deutschland: Hausbau in der Barkhofsiedlung in Nordwalde (Kreis Steinfurt), 1955.
Foto: privat; Repro: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

LWL stellt Internetportal "Vertreibung und Wirtschaftswunder" online

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Dortmund (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) stellt am kommenden Freitag (23.2.) das Internetportal "Vertreibung und Wirtschaftswunder" online. Das Portal beschäftigt sich mit der Geschichte der 15 Millionen Deutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat in den bis dahin deutschen Ostgebieten sowie ihren Siedlungsgebieten in Mittel- und Südosteuropa verloren. "1950 lebten knapp acht Millionen von ihnen in der Bundesrepublik und über vier Millionen in der DDR. Ihre Integration gilt als eine der Erfolgsgeschichten Nachkriegsdeutschlands", erläutert Projektleiterin Dr. Dagmar Kift aus dem LWL-Industriemuseum in Dortmund.

Unter www.vertreibung-und-wirtschaftswunder.de dokumentieren zahlreiche Dokumente, Exponate und Fotos sowie 47 individuelle Lebensgeschichten Erfahrungen von Flucht, Vertreibung, Ankunft im Westen, individuellem Neuanfang und Integration. Dass im wirtschaftlichen Wiederaufbau vor allem Arbeitskraft und Fachwissen der Menschen aus dem Osten gefragt waren, zeigt das Portal anhand von sieben Industriezweigen aus NRW. Hier ersetzten sie als Arbeitnehmer fehlende Arbeitskräfte und siedelten als Unternehmer neue Industriezweige an.

Noch immer wird in zahlreichen öffentlichen Debatten um eine angemessene Erinnerung an Flucht und Vertreibung, deren Vorgeschichte und Folgen gerungen. Kift: "Mit einer Zusammenfassung der wichtigsten aktuellen Debatten, ergänzt durch eine umfangreiche, kommentierte Linkliste zur Vertiefung des Themas, bietet unser Portal einen vielseitigen Einstieg in die Geschichte der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen."

Zeitgleich startet am 23. Februar im WDR-Fernsehen eine dreiteilige Dokumentation zum Thema "Flüchtlinge und Vertriebene an Rhein, Ruhr und Weser". Die Fernsehdokumentation des WDR (Sendetermine: 23. Februar, 2. und 9. März, jeweils 20.15 Uhr) und das Internetportal "Vertreibung und Wirtschaftswunder" greifen u.a. auf Forschungsergebnisse, Materialien und Lebensgeschichten aus der Ausstellung "Aufbau West" zurück, die das LWL-Industriemuseum 2005/2006 in Dortmund präsentiert hat. Die Schau wird ab 18. März 2007 im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen-Hösel erneut zu sehen sein.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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