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Mitteilung vom 14.02.07

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LWL unterstützt Modernisierung der Zehntscheune und der Mittelmühle im Lippischen Landesmuseum mit 713.000 Euro

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Münster/Detmold (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt den Landesverband Lippe mit 713.000 Euro in den nächsten Jahren dabei, die Zehntscheune und die Mittelmühle im Lippischen Landesmuseum Detmold (Kreis Lippe) auszubauen und zu modernisieren. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (14.02.) in Münster beschlossen. Der LWL-Landschaftsausschuss muss diesem Beschluss noch am 16.02. zustimmen.

"Für die Sonderausstellung zum 2000-jährigen Jubiläum der Varusschlacht, die das Lippische Landesmuseum parallel mit dem Westfälischen Römermuseum Haltern des LWL und dem Museum 'Varusschlacht im Osnabrücker Land' 2009 zeigt, muss das Museum seine Ausstellungsfläche erweitern. Außerdem möchte es zu seinem 175-jährigen Jubiläum im Jahr 2010 seine wertvollen Sammlungsbestände in einer zeitgemäßen Präsentation zeigen", sagte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe im Kulturausschuss.

Die Ursprünge des Lippischen Landesmuseums gehen auf das Jahr 1835 zurück als am Gymnasium Leopoldinum eine naturhistorische Sammlung eingerichtet wurde. Hauptgebäude des heutigen Mu-seums ist das 1871/72 gebaute Haus Ameide. In der Zeit von 1956 bis 1981 wurden rund um dieses Haus mehrere landwirtschaftliche Gebäude aus Lippe wiederaufgebaut. So entstand das Ensemble historischer Gebäude.

Mittlerweile entsprechen die damals translozierten (umgesetzten) Gebäude nicht mehr dem Museumsstandard. Deshalb muss in der Zehntscheune nicht nur neue Ausstellungsfläche für die Varus-Ausstellung geschaffen werden. Um das für die Ausstellungsstücke notwendige Klima zu schaffen, muss in der Scheune und in der Mittelmühle eine neue Heizung, eine neue Lüftungsanlage und eine moderne Elektroanlage eingebaut werden. Die Zehntscheune erhält außerdem noch einen Aufzug und eine neue Treppe, in der Mühle werden die Sanitäranlagen erneuert, und auch sie wird für Besucher mit Behinderungen erschlossen.



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Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
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