LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.12.06

Foto zur MitteilungDer Entwurf des Büros Staab.
Foto: Staab


Foto zur MitteilungDer Eingang des Museums heute.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

LWL will sein Museum in Münster komplett umbauen

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Münster (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wird sich auf den Umbau seines Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in der Innenstadt von Münster konzentrieren und sich aus dem Projekt einer neuen Kunsthalle in Münster zurückziehen.

Das haben am Mittwoch (6.12.) der LWL-Kulturausschuss und der Bauauschuss dem Landschaftsausschuss empfohlen, der über den Um- und Ausbau des Westfälischen Landesmuseums für 36 Millionen Euro am 15. Dezember entscheiden soll. Grundlage für den 2008 startenden Umbau wären überarbeitete Pläne des Architektenbüros Volker Staab (Berlin), das 2005 den Architektenwettbewerb zum LWL-Museum gewonnen hatte. 2008 wird das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte 100 Jahre alt.

"Das Land NRW hat die Förderung einer neuen Kunsthalle in Münster abgelehnt, aber immerhin neun Millionen Euro für unser Landesmuseum am Domplatz in Aussicht gestellt", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Mittwoch. Der LWL soll nach dem Willen der Abgeordneten mit dem Land NRW verhandeln, um eine noch höhere Förderung zu erreichen.

Seinen Eigenanteil von 27 Millionen Euro will der LWL durch den Verkauf von Anteilen an einem Unternehmen des RWE-Konzerns aufbringen, so LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe. Hinzu kämen Einrichtungs- und Umzugskosten von sechs Millionen Euro. Die Baumaßnahme könnten in zwei Bauabschnitten bis zum Jahre 2010 fertig gestellt werden.

Der modizifierte Entwurf des Architekten soll nach Angaben von Teppe die Gesamtbaukosten (ursprünglich 44 Mio Euro) um acht Millionen Euro reduzieren, dabei nach Möglichkeit aber die wesentlichen funktionalen und städtebaulichen Charakteristika des Wettbewerbsentwurfs beibehalten (Rundgang im Ausstellungsbereich; Passage zwischen Aegidiiplatz und Domplatz; Patio- bzw. Hofsituation im Innenbereich; Erdgeschoss als Kommunikationsort; äußere Gestaltung der Architektur als Botschaft; Berücksichtigung der besonderen städtebaulichen Situation).

Nach der Überarbeitung des Entwurfs ist die Nutzfläche um mehr als 20 Prozent von 14.800 Quadratmetern auf 11.500 Quadratmeter reduziert, der Keller nicht - wie ursprünglich geplant - tiefer gelegt. An der Rothenburg sieht der Plan einen vollständigen Neubau anstelle des ehemaligen Archäologie-Museums vor. Der Neubau wird nach dem Plan ebenerdig und damit behindertengerecht zugänglich und hat die gleichen Geschosshöhen wie das ganze Museum.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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