LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 26.10.06

Foto zur MitteilungAuf der Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts entnehmen die Wissenschaftler Eis-Bohrkerne in Arktis und Antarktis um das Klima vergangener Zeiten rekonstruieren.
Foto: Sigrid Schiel, Alfred-Wegener-Institut.


Foto zur MitteilungZwei Wege sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen: der "Nussknackermensch" (li), der kräftige Kaumuskeln entwickelte um die harten Gräser der Savannen essen zu können, und Homo habilis, der vor 2,6 Millionen Jahren die ersten Werkzeuge erfand.
Foto: LWL/Egbert.


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Presse-Infos | Der LWL

Familiensonntag im LWL-Archäologiemuseum
Besucher werden zu Wetterexperten

Bewertung:

Herne (lwl). Am Sonntag ( 5. November) bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Westfälischen Museum für Archäologe in Herne einen Familientag rund um Wetter und Klima an. Eltern und Kinder ab zehn Jahren erfahren um 15 Uhr, wie Wettervorhersagen funktionieren, und basteln gemeinsam eine Wetterstation. Die Besucher können an kostenlosen Führungen teilnehmen und um 14 und 16 Uhr die Sonderausstellung "Klima und Mensch" und um 15 Uhr die Dauerausstellung des Museums erkunden.

Wie viel Wasser fällt eigentlich an einem verregneten Herbsttag vom Himmel? Regnet es an kalten Tagen und bei bestimmten Windrichtungen mehr? Und wie wird das Wetter am nächsten Tag werden? Am Familiensonntag haben die Besucher des LWL-Archäologiemuseums die Gelegenheit zu kleinen "Wetterfröschen" zu werden. Eltern und Kinder ab 10 Jahren bekommen zunächst einen Überblick über die Klima-Ausstellung. Ab 15 Uhr erfahren sie, was die Unterschiede zwischen Wetter und Klima sind, wovon das Klima beeinflusst wird, welchen Schwankungen es in den letzten sechs Millionen Jahren unterlag und wie die Wissenschaftler zu ihren Ergebnissen kommen. Im Anschluss basteln die Teilnehmer dann eine kleine Wetterstation mit allem was dazu gehört: ein Thermometer, um die Temperaturen im Tagesverlauf zu messen, ein Niederschlagsmesser, mit dem das Wasser eines Regentages aufgefangen wird, und ein Windrichtungsmesser. Selbstverständlich kann diese Wetterstation mit nach Hause genommen werden.

Jeweils um 14 und 16 Uhr stellen sich die erwachsenen Besucher der Zukunft und finden heraus, wie es weiter geht mit dem Klima unserer Erde und welche Folgen das für die Menschheit hat. Die Führung "Klima und Mensch" verdeutlicht die Abhängigkeit von Klima, Mensch und Umwelt und spannt dabei einen Bogen von sechs Millionen Jahren: vom mumifizierten Mammutbaby "Dima" bis zum genmanipulierten Schwein, von 1,8 Millionen Jahre alten Steingeräten aus der Olduvai-Schlucht in Afrika bis zur modernen UV-Schutzkleidung.

Außerdem bietet das LWL-Museum um 15 Uhr den Rundgang "gesucht. gefunden. ausgegraben." an, der durch 250 000 Jahre Menschheitsgeschichte in der Dauerausstellung des Museums führt. Im Zeitraffer geht es durch die Vergangenheit, durch die Zeit der Neandertaler, vorbei an monumentalen Grabanlagen und den Hinterlassenschaften der frühen Bauern bis in die jüngste Vergangenheit, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor Augen führt.

Es ist nur der Museumseintritt zu entrichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wird aber empfohlen. Das LWL-Museum ist während der Öffnungszeiten unter 02323 94628-0 zu erreichen.

Termine:
Sonntag, 05.11.2006
- 15 bis 17.30 Uhr: Wetterstation - Programm für Eltern und Kinder ab 10 Jahren
- 14 Uhr und 16 Uhr: klima und mensch - Führung durch die Sonderausstellung
- 15 Uhr: gesucht. gefunden. ausgegraben - Führung durch die Dauerausstellung

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis für die Sonderausstellung (inkl. Kunstinstallation):
Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 11 Euro.

Westfälisches Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0, www.museum-herne.de.
Öffnungszeiten:Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235 und Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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