LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 20.10.06

Foto zur MitteilungEine Postkarte von der Zeche Graf Schwerin (ca. 1910).
Foto: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV über das Bergwerk Schwe-rin in Castrop-Rauxel

Bewertung:

Dortmund (lwl). In der Vortragsreihe "Die großen Zechen an der Ruhr" stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Dienstag (24.10.) in seinem Industriemuseum Zeche Zollern II/IV das Bergwerk Graf Schwerin in Castrop-Rauxel vor. Martin Lochert, Mitarbeiter des LWL-Industriemuseums, wird einen Einblick in die Geschichte dieses Bergwerks geben, dass gerade aufgrund seiner Durchschnittlichkeit so typisch, aber gleichzeitig so interessant ist: Oft an der Grenze der Unrentabilität, gelang es den Bergleuten 90 Jahre lang, ihre Arbeitsplätze zu sichern.

Das Bergwerk Graf Schwerin in Castrop-Rauxel war eines der vielen mittelgroßen Bergwerke im Ruhrgebiet, die in den 1960er und 1970er Jahren der Bergbaukrise zum Opfer fielen und heute kaum noch bekannt sind. Das sechs Quadratkilometer große Grubenfeld lag im Südosten der Stadt, die beiden Schachtanlagen befanden sich in den Ortsteilen Schwerin und Dingen. 1872 wurde mit dem Abteufen des ersten Schachtes begonnen, 1938 die höchste Jahresförderung erreicht. Anfang der 60er Jahre erfolgte der Anschluss an das Bergwerk Lothringen in Bochum. Die durch den Verbund erzielte größere Rentabilität reichte für ein dauerhaftes Überleben jedoch nicht aus: Der Abbau der überwiegend steil gelagerten Flöze war zu teuer, geologische Störungen und hohe Temperaturen kamen erschwerend hinzu. Schon 1967 wurde das Verbundbergwerk Lothringen-Graf Schwerin stillgelegt. Einzig die Kokerei Graf Schwerin blieb bis 1975 in Betrieb.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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