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Mitteilung vom 20.09.06

Foto zur MitteilungDas Foto zeigt den Schildausbau unter Tage, der 1970 erstmals auf Victor-Ickern erprobt wurde. Foto: LWL

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Welt-Technologie aus Castrop-Rauxel: Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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Dortmund (lwl). "In rein ländlicher Gegend liegt, ganz wie ein masurisches Dorf, eine ganz neu erbaute Kolonie der Zeche Viktor bei Rauxel". Mit diesem Satz warb die Gewerkschaft Victor 1908 in Masuren um dringend benötigte Arbeitskräfte für das expanierende Bergwerk an der Emscher. Die Geschichte von "Victor-Ickern" ist Thema eines Vortrages am kommenden Dienstag, 26. September, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in sein Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern nach Dortmund-Bövinghausen einlädt. Bergingenieur und Buchautor Tilo Cramm referiert im Rahmen der Reihe "Die großen Zechen im Ruhrrevier" ab 19.30 Uhr im Magazin der Zeche; der Eintritt ist frei.

Die Geschichte des Castrop-Rauxeler Bergwerks beginnt 1877, als unter Ernst Waldthausen die Zeche Victor I/II die Förderung aufnahm. 1905 folgte Victor III/IV, sieben Jahre später Ickern I/II. Unter dem Dach der Klöckner Werke wurde das Verbundbergwerk nach dem Zweiten Weltkrieg Erprobungszeche für den hydraulischen Strebausbau. 1970 entwickelten Ingenieure hier den ersten Streb mit Schildausbau in Deutschland - eine heute weltweit eingesetzte Technologie. Trotzdem musste der Betrieb im Zuge der sich verschärfenden Absatzkrise drei Jahre später stillgelegt werden.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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