LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.09.06

Foto zur MitteilungPonys stehen zum Ausritt rund um die Zeche Hannover bereit.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungBlick in die Ausstellung "Kumpel auf vier Beinen".
Foto: LWL


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Familientag rund ums Pferd: Reiten, Kutschfahrten und Schmieden im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

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Bochum (lwl). Rund um's Pferd dreht sich alles am kommenden Sonntag (17.9.) im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Beim Familientag zur Ausstellung "Kumpel auf vier Beinen" können Besucher nicht nur einen Blick in die Geschichte der Grubenpferde im Ruhrbergbau werfen, sondern auch die Nachfahren der Grubenpferde hautnah erleben.

Ab 14 Uhr stehen auf dem Zechenplatz drei Ponys aus dem benachbarten Gut Dahlhausen für einen Ausritt rund um das Industriedenkmal Zeche Hannover bereit. Ausfahrten macht Kurt Wassermann aus Herne mit seiner Pony-Kutsche möglich. Für feurige Erlebnisse sorgt die Schmiedemeisterin Belinda Hess aus Dortmund: In ihrer eigens aufgebauten Feldschmiede zeigt sie, wie heiße Eisen geschmiedet und Hufeisen angefertigt werden. In Mitmach-Aktionen können Kinder selbst Hufnägel schmieden.

"Die gezeigten Ponys können als Nachfahren der Grubenpferde gelten, die von 1850 bis 1966 in den Bergwerken des Ruhrgebiets eingesetzt wurden", erklärt LWL-Museumsleiter Dietmar Osses. Bei den Grubenpferden handelte es sich meist um Shetlandponys, die wegen ihrer gedrungenen Statur und großen Kraft am besten für die Arbeit in den engen Stollen und Strecken unter Tage geeignet waren.

Die Krupp-Zeche Hannover verzichtete bereits ab 1934 auf den Einsatz von Pferden und ersetzte sie durch Lokomotiven. Das letzte Grubenpferd des Ruhrbergbaus verließ dagegen erst vor 40 Jahren das Bergwerk. Ob tatsächlich die Recklinghäuser Zeche General Blumenthal des letzte Grubenpferd außer Dienst stellte, wie bisher angenommen wurde, oder aber die Zeche Lothringen in Bochum noch einige Wochen länger ein Grubenpferd beschäftigte, wird nach neuesten Hinweisen gegenwärtig von Historikern des LWL-Industriemuseums erforscht.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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