LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.09.06

Foto zur MitteilungEin Färber auf einer mittelalterlichen Abbildung.
Zeichnung: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

Färben mit den ältesten Pflanzenfarbstoffen
Seminar im LWL-Archäologiemuseum

Bewertung:

Herne (lwl). Am 24. September lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ein , in seinem LWL-Museum für Archäologie in Herne in die Rolle der Färber vergangener Zeiten zu schlüpfen. Nach einer Einführung in die Geschichte des Färbens und der Farbstoffe stellen die Teilnehmer im Seminar "Krapprot und Indigoblau" selbst Färbebäder her und färben einen Seidenschal. Das Ganztagsseminar richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren.

Die Spuren der Indigo- und der Krappfärbung führen bis weit vor unsere Zeitrechnung zurück. Beide Farbstoffe werden aus Pflanzen gewonnen, Krapp aus der Wurzel der Färberröte und Indigo aus der indischen Indigopflanze oder dem einheimischen Färberwaid. Als Gesichtsbemalung der Kelten, als blauer Mantel im Mittelalter oder als Jeansfarbstoff der Moderne begegnet einem der Indigofarbstoff in fast jedem Jahrhundert. Durchsucht man die Geschichte nach dem roten Krappfarbstoff so findet man ihn als Purpurimitat bei den Römern, als Kulturpflanze empfohlen von Karl dem Großen und in der Leinenfärberei des 19. Jahrhunderts.

Nach einem Einblick in die Geschichte der Färberei hat jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin die Möglichkeit zwei Seidenschals in Indigoblau und Krapprot nach traditioneller Technik im Färbebad zu färben. Dafür stellen die Teilnehmer zunächst die Färbebäder her und lernen die Unterschiede zwischen so genannten Küpenfarbstoffen und Beizenfarbstoffen kennen.

Das Kreativseminar findet von 11 bis 17.30 Uhr statt und kostet 55 Euro inklusive Material und Museumseintritt. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt das Museum eine telefonische Anmeldung während der Öffnungszeiten unter 02323 94628-0.

Termin: "Krapprot und Indigoblau" - Kreativseminar am 24. September, 11 bis 17.30 Uhr
Altersstufen: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Kosten: 55 Euro pro Person inklusive Material und Museumseintritt

LWL-Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0, www.museum-herne.de.
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235, presse@lwl.org und Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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