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Mitteilung vom 15.08.06

Foto zur MitteilungMuseumsleiter Dietmar Osses begrüsst die Teilnehmer des internationalen Jugend-Workcamps.
Foto: LWL


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Leben und Arbeiten im Schatten des Förderturms -
Internationales Jugend-Workcamp im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

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Bochum (lwl). Gemeinsam leben und arbeiten im Schatten des Förderturms ist das Motto des Internationalen Jugend-Workcamps im Westfälischen Industriemuseum Zeche Hannover. Museumsleiter Dietmar Osses begrüßte am Dienstag (15.08.) im Namen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) 19 Jugendliche aus Polen, Italien und Deutschland, die in den kommenden drei Wochen die Bergarbeitergärten der museumseigenen Bergmannshäuser "Am Rübenkamp" nach historischem Vorbild gestalten werden.

Für die Teilnehmer steht das gegenseitige Kennenlernen der anderen Nation im Vordergrund. "Ich freue mich besonders darauf, andere Menschen, Sprachen und Kulturen im täglichen Miteinander zu erleben", meint Lena Kempener (20) aus Marburg. Für Emilio Olivetti (17) aus Turin/Italien ist die Arbeit in der Natur besonders wichtig. Er hat bereits im vergangenen Jahr ein internationales Workcamp in einem Naturreservat absolviert und schätzt die Gelegenheit, im Camp seine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Gezielt nach einem Workcamp in einer Großstadt hat Filip Tyczynski aus Lodz/Polen gesucht, der nach der Arbeit die Region erkunden will. "Mir ist Bochum als Stadt mit einem interessanten Nachtleben für Jugendliche empfohlen worden", freut Filip sich schon auf die Abende im Bermuda-Dreieck.

Mit dem Workcamp, das das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Kooperation mit dem Internationalen Jugendgemeinschaftswerks ijgd und der Biologischen Station östliches Ruhrgebiet in Herne veranstaltet, will das Museum seinen Themenschwerpunkt "Migration und Integration" weiter stärken. "Während wir uns in den letzten drei Jahren mit Ausstellungen und dem Internet-Portal "angekommen.com" vor allem der Geschichte der Italiener im Ruhrgebiet gewidmet haben und im kommenden Jahr eine Ausstellungen zur Geschichte der Polen im Revier zeigen, arbeiten wir im Workcamp nun mit Jugendlichen zusammen, um im täglichen Mitaneinander Erfahrungen zu machen und für die Zukunft zu lernen", erklärt LWL-Museumsleiter Dietmar Osses. Die Ergebnisse der Arbeit der Jugendlichen und ihre Erfahrungen während des Workcamps sollen im Rahmen des Tages des offenen Denkmals am 10. September in den denkmalgeschützten Bergarbeiterhäusern "Am Rübenkamp" präsentiert werden.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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