LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 31.07.06

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Presse-Infos | Der LWL

Wie sieht die Erde in 100 Jahren aus? LWL-Wettbewerb sucht Visionen

Bewertung:

Münster/Herne (lwl). Sonne satt - so könnte der Sommer erst einmal bleiben. Was aber, wenn es von April bis Oktober ohne Abkühlung so heiß ist? Wenn es im Winter nicht mehr schneit, sondern monatelang regnet? Das ist ein mögliches Szenario für das Klima in Deutschland in hundert Jahren, und auf einmal erscheint ein endloser Sommer nicht mehr so verlockend. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet im Rahmen der bisher größten deutschen Klima-Ausstellung in seinem Archäologie-Museum in Herne einen Wettbewerb und fragt nach Visionen zum Klima im Jahr 2106.

Alle ab sechs Jahren sind aufgerufen, ihr persönliches Szenario zu beschreiben, ob als Fotografie, Zeichnung, Collage oder Text. Nach dem Einsendeschluss am 31. Dezember 2006
wählt eine Jury aus den eingesandten Gedanken,
Bildern und Prognosen die Gewinnerbeiträge aus. Als ersten Preis erwarten die Gewinner 250 Euro und das Klimaspiel "Winds of Change". Eine LWL-MuseumsCard (ein Jahr lang freier Eintritt in die 17 LWL-Museen) gibt es als zweiten Preis, und der drittplatzierte Beitrag erhält eine Wetterstation und einen Ausstellungskatalog "Klima und Mensch".
Die drei ausgezeichneten Entwürfe werden im Februar 2007 in die Ausstellung im LWL-Museum ein-fließen.

Im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne zeigt der LWL seit Anfang Juni die bisher größte Ausstellung in Deutschland über "Klima und Mensch": Mehr als 800 Ausstellungsstücke aus allen Kontinenten machen sowohl die Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen üb er die Jahrtausende als auch die Wetter-Extreme vor sechs Millionen Jahren bis zu zukünftigen Hochwasserkatastrophen erlebbar (bis 30. Mai 2007). Das LWL-Museum präsentiert das "Leben in Extremen" auf 900 Quadratmetern und zeigt auch, wie die Menschen sich in der Vergangenheit angepasst haben.

Viele Szenarien sind für die Zukunft in 100 Jahren vorstellbar: geschmolzene Gletscher, heiße und trockene Sommer mit Waldbränden und Wasserknappheit müssen keine dramatischen Folgen für die Menschen haben, wenn sie sich rechtzeitig auf die Veränderungen einstellen. In weniger optimistischen Visionen ist allerdings vom Aussterben der Eskimos über extreme Sturmfronten, Überflutungen und Wüstenbildung bis hin zum Untergang von Inselzivilisationen alles möglich. Massive Völkerwanderungen, Bürgerkriege und Malariaepidemien könnten die Folge des Klimawandels sein. Langfristig ist auch eine erneute Eiszeit denkbar.

Die Ideen sollen bis zum 31. Dezember 2006 (Datum des Poststempels) an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stichwort "Wettbewerb Klima 2106"
48133 Münster

oder per E-Mail an: oeffentlichkeitsarbeit@lwl.org geschickt werden.



Pressekontakt:
Michaela Thier, Telefon 0251 591-5390
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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Kommentar(e)

samuel22.04.2012 20:49
coll


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