LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.07.06

Presse-Infos | Der LWL

Presse-Einladung zum Pressegespräch "Neue Erkenntnisse über die Damen von Ilse"

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Guten Tag liebe Kolleginnen und Kollegen,

den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist es gelungen, eines der Geheimnisse um die "Damen von Ilse" zu lüften, die vor 2550 Jahren in Petershagen-Ilse (Kreis Minden-Lübbecke) beerdigt worden sind. Bereits die Ausgräber waren von den Frauen fasziniert, weil ihr Schmuck und die Bestattungsart für die Region und die Zeit untypisch waren. Die Funde zeigt der LWL seit 2003 in seinem Westfälischen Museum für Archäologie in Herne.

Die LWL-Experten konnten zwar noch nicht alle Fragen beantwortet, die die geheimnisvollen Damen aufgeben. Jetzt konnten sie aber mit Hilfe von so genannten Strontium-Isotopenanalysen an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen das Rätsel um die Herkunft von fünf der Frauen, denen sie die Namen Alina, Claudia, Andrea, Sarah und Ophelia gaben, ein Stück weit lösen. Wir möchten Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen diese Methode und die neuen Forschungsergebnisse vorstellen beim

Pressegespräch "Neue Erkenntnisse über die Damen von Ilse"

am Dienstag, 11. Juli 2006, 14 Uhr

im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne, Europaplatz 1, 44603 Herne


Corina Knipper von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen stellt Ihnen die Untersuchungsmethode und die neuen Ergebnisse vor. Der Grabungsleiter und Leiter der Außenstelle Bielefeld des Westfälischen Museums für Archäologie, Dr. Daniel Berénger, berichtet von den Ausgrabungen. Und LWL-Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale erläutert die Präsentation der Funde der "Damen von Ilse" im LWL-Museum für Archäologie in Herne.

Viele Grüße aus der LWL-Pressestelle

Frank Tafertshofer



presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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