LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.06.06

Presse-Infos | Der LWL

Mit der Speerschleuder in die Eiszeit
Seminar im LWL-Archäologiemuseum

Bewertung:

Herne (LWL). Das Westfälische Museum für Archäologie bietet am 10. und 11. Juni das Kreativseminar "Bau einer eiszeitlichen Speerschleuder" an. Die Teilnehmer werden im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu Eiszeitjägern, wenn sie am Ende des zweitägigen Seminars ihre selbstgebauten Speere und Speerschleudern ausprobieren.

Am Ende der letzten Eiszeit, zwischen 20 000 und 10 000 v. Chr., entwickelten unsere Vorfahren eine Waffe, mit der sie die damalige Jagdtechnik revolutionierten: die Speerschleuder. Mit dieser künstlichen Wurfarmverlängerung konnten sie den Speer fast doppelt so weit werfen und ihm eine deutlich größere Durchschlagskraft verleihen. In einigen Teilen der Welt wird die Speerschleuder noch heute verwendet, zum Beispiel von den Aborigenes in Australien.

Nach einer Einführung stellt jeder Teilnehmer eine gebrauchsfähige Ausrüstung nach archäologischen und völkerkundlichen Vorbildern her: eine Ganzholz-Speerschleuder und zwei Speere mit Federn. Auf dem Freigelände des Museums lernen die Teilnehmer dann die Grundlagen der Handhabung.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine telefonische Anmeldung während der Öffnungszeiten der Museums unter 02323 94628-0 empfohlen.

Altersstufen: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren (ab 14 Jahren mit Begleitperson)
Kosten: 90 Euro pro Person für beide Tage, inklusive Museumseintritt
Termine: am 10. Juni von 13 bis 18 Uhr und am 11. Juni von 11 bis 18 Uhr

Westfälisches Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0, www.museum-herne.de.
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235 und Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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