LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.05.06

Foto zur MitteilungDer Computer als Werkzeug in der Hand von Kindern: Motivation und Erfolge durch individuelles Lernen.
Foto: Medienzentrum Rheinland


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Presse-Infos | Der LWL

Kommunale Medienzentren und Land NRW stehen zur gemeinsamen Verantwortung - Fachsymposium zum Lernen mit Medien in Düsseldorf

Bewertung:

Düsseldorf (LWL). Digitale Medien können helfen, das Lernen individueller zu gestalten, indem sie verschiedene Lerntypen und Interessen berücksichtigen und dadurch Bildungschancengleichheit unterstützen. Dies sind die zentralen bildungspolitischen Botschaften eines Symposiums, zu dem die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) sowie die Medienberatung NRW am Mittwoch (10. Mai) rund 200 Fachleute aus Bildungsorganisationen und Politik in Düsseldorf eingeladen hatten.

Neue Medien sind aus Bildung und Kultur heute nicht mehr wegzudenken. Schulen brauchen den PC für guten Unterricht, Kultureinrichtungen nutzen Multimedia zur Vermittlung und Präsentation. Dabei stellen der unaufhaltsame technische Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnologie die Verantwortlichen vor große Herausforderungen. Angesichts knapper Ressourcen in öffentlichen Kassen - bei ohnehin bestehendem Reformbedarf im Bildungssystem - stellt sich die Frage, wie die Qualität von Bildung und Kultur weiter gesichert und verbessert werden kann.

LVR-Direktor Udo Molsberger und Dr. Ulrich Heinemann vom Schulministerium NRW betonten in ihren Vorträgen die Verantwortungsgemeinschaft von Land und Kommunen. Molsberger: "Dass in unserem Bildungssystem die Chancen des Erfolgs in so erschreckendem Maße immer noch von der sozialen Herkunft abhängen, nimmt uns alle in die Pflicht. Die bereits vorhandene digitale Kluft fordert alle Verantwortlichen heraus, und ich sage ausdrücklich: Land und Kommunen. Wir übernehmen hier Verantwortung."

Dr. Ulrich Heinemann vom Schulministerium NRW: "Nur die Kommunen können die flächendeckende Versorgung der Schulen mit entsprechender Ausstattung und mit entsprechenden Medien gewährleisten. Ich freue mich, dass die kommunale Seite zu ihrem Auftrag steht und sich sogar darüber hinaus für die Belange der Schule vor Ort engagiert, im Sinne einer erweiterten Schulträgerschaft."

In "Bildungspartnerschaften" aus Bibliotheken, Volkshochschulen, Medienzentren und Kultureinrichtungen sehen die Veranstalter der Fachtagung einen Weg, kosteneffizient und zuverlässig zur Qualitätsverbesserung von schulischer und außerschulischer Bildung beizutragen. Die Medienberatung NRW, das gemeinsame Angebot der beiden Landschaftsverbände und des Landes NRW, hat mit "Bildungspartner Bibliothek & Schule" bereits eine kommunale Unterstützungsstruktur auf den Weg gebracht. Im Herbst startet "Bildungspartner Kino & Schule". Bildung findet nicht nur in der Schule statt, sondern schließt als erweiterter Begriff ausdrücklich die kulturelle Bildung ein.

Wie Bildungs- und Kulturarbeit mit Unterstützung der Medienzentren konkret aussieht, konnten die rund 200 Gäste im Rahmen einer Leistungsschau erleben. Medienzentren aus ganz NRW stellten hier Beispiele aus der Praxis vor und gaben Einblicke in Projekte wie Filmdigitalisierung, einen Schreib-Lese-Wettbewerb, eine Mädchen-Medienwoche, die Arbeit im Hörfunkstudio oder an Videoschnittplätzen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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