LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.05.06

Foto zur MitteilungIn dem Wochenendseminar schmieden die Teilnehmer Waffen nach germanischen Vorbildern.
Foto: LWL.


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Der LWL

Die Lanze kostet eine Kuh
Seminar: Waffen schmieden wie im Frühmittelalter

Bewertung:

Herne (lwl). Im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne kann man in einem Seminar am 20. und 21. Mai Schild und Lanze nach germanischen Vorbildern bauen. Nachdem sich die Teilnehmer Funde im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) angesehen haben, werden sie selbst zu "experimentellen Archäologen".

In diesem Seminar gilt es Hand anzulegen für die Grundausstattung eines germanischen, frühmittelalterlichen Kriegers. Die
Kursteilnehmer schüren ein Feuer und schmieden eine Lanze. Ein eiserner "Schildbuckel" wird dann in der Mitte eines Holzschildes angebracht. So schützte er die Hand des Trägers im Kampf.

Neben der Vermittlung von Techniken der Holz- und Metallbearbeitung gibt es in diesem Seminar eine Einführung in die Welt der Germanen und des frühen Mittelalters an von Originalfunden im Westfälischen Museum für Archäologie. So erfährt man nicht nur, warum Eschenholz für den Schaft der Lanze und Linde für den Schild verwendet wurde, sondern auch, dass Schild und Lanze, so frühmittelalterliche Schriftquellen, eine Kuh kosteten.

Außerdem wird die Handhabung der Waffen erklärt, soweit sie sich aus den Schriftquellen und Experimenten erschließen lässt. Das sollte einen sicheren Heimweg der Teilnehmer mit ihrer neuen Ausrüstung nach Ende des Seminars garantieren.


Geleitet wird dieses Seminar von Norbert Reuther und Sven Liebetrau. Norbert Reuther ist seit 2003 freier Mitarbeiter des LWL-Museums und beschäftigt sich vor allem mit experimenteller Archäologie und den alltäglichen Techniken unserer Vorfahren in Frühgeschichte und Mittelalter. Unterstützt wird er von Sven Liebetrau, einem gelernten Metallhandwerker.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine telefonische Anmeldung während der Öffnungszei-ten der Museums unter 02323 94628-0 empfohlen.


Termine:

20. und 21.05.2006 jeweils von 11 bis 18 Uhr

Kosten:

Zu entrichten sind für beide Tage zusammen 120 Euro inklusive Material und Museumseintritt.

Westfälisches Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, www.museum-herne.de. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235 und Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287
presse@lwl.org



Links:
http://www.museum-herne.de



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos