LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.04.06

Foto zur MitteilungEhemaliger Eingang zur Westfalenhütte, die heute Sitz des Hoesch-Museums ist. Farbige Postkarte, ca. 1913.
Foto: ThyssenKrupp Konzernarchiv, Außenstelle Hoesch-Archiv


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Presse-Infos | Der LWL

Stahlzeit in Dortmund
Ein Vortrag zur Industriegeschichte Hoesch

Bewertung:

Hattingen (lwl). 160 Jahre Dortmunder Stahlgeschichte bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 28.4.2006, um 20 Uhr in einem Bildvortrag mit Historiker Michael Dückershoff in seinem Westfälischen Industriemuseum Henrichshütte Hattingen.

Hoesch war über Jahrzehnte der größte Arbeitgeber in Dortmund. Die Mitarbeiter waren zahlreich, ihre Familien gut versorgt. Hoesch zog sich wie ein roter Faden durch ihr Leben und prägte das Bild der Großstadt Dortmund.

Dückershoff, Kurator des 2005 eröffneten Dortmunder Hoesch-Museums, erläutert die Dortmunder Stahlzeit vom ersten Abstich Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Erlöschen der "Hörder Fackel" und dem letzten Abstich 2001. Am Beispiel der Ausstellung des Dortmunder Hoesch-Museums verdeutlicht der Referent die Anstrengungen bei der Arbeit am Hochofen, Techniken und moderne Errungenschaften in der Stahlproduktion sowie die Komplexität des "Kosmos Hoesch" mit all seinen Fassetten im Sozialwesen, in der Freizeit, bei der medizinischen Versorgung und in Kultur und Kunst.

Der Vortrag schlägt auch den Bogen zu den aktuellen städtebaulichen Herausforderungen bei der Renaturierung und Nutzung altindustrieller Flächen wie dem Phoenix-See in Hörde und der Integration moderner Wissensgesellschaften wie dem Gründer- und Forschungszentrum MST.factory auf Phoenix-West.

Der Vortrag von Michael Dückershoff beginnt um 20 Uhr im LWL-Museum und ist kostenlos. Im Vorfeld startet um 19 Uhr vom Foyer aus eine Führung im Hattinger Museum (Erwachsene 3,50 €, Kinder 2 € ).



Pressekontakt:
Anja Kuhn, Westf. Industriemuseum, Tel.: 0231 6961-139 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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