LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 18.04.06

Presse-Infos | Der LWL

Presse-Einladung zum Pressegespräch Filmprojekt "Münster zwischen den Kriegen"

Bewertung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

"Unvorstellbar!" vermerkt die Historie der Stadtwerke Münster für das Jahr 1922: "Der gesamte Straßenbahnbetrieb muss stillgelegt werden, da man aus den roten Zahlen nicht mehr rauskommt." Glücklicherweise kam die Straßenbahn zwischenzeitlich finanziell wieder auf die Beine und stand bereit, als im Jahr 1930 rund 140.000 Menschen den bislang letzten deutschen Katholikentag in Münster besuchten.

Straßenbahnen, Pferdefuhrwerke und promenierende Bürger auf dem Prinzipalmarkt, die winkligen Gassen des Kuhviertels, der Besuch von Reichspräsident Ebert 1924, der Katholikentag 1930 und der Gauparteitag der NSDAP 1933 - all diese alltäglichen und besonderen Ereignisse aus den 1920er und 1930er Jahren finden sich auf Filmrollen, die aus den Stadtarchiv stammen. Das Westfälischen Landesmedienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) konnte sie jetzt wieder erschließen.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtheimatbund wollen Stadtarchiv und LWL diese außergewöhnlichen Funde zur Grundlage eines Filmporträts über "Münster zwischen den Kriegen" machen.

Wir möchten Ihnen die Filmschätze schon jetzt in Ausschnitten vorstellen beim

Pressegespräch Filmprojekt "Münster zwischen den Kriegen"

am Montag, 24. April, 11 Uhr

im Westfälischen Landesmedienzentrum des LWL,

Münster, Fürstenbergstraße 14, Raum C1.05


Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Dr. Ute Ewering, Vorsitzende des Stadtheimatbundes Münster
Ruth Betz, Stadtheimatpflegerin für Münster
Dr. Hannes Lambacher, Leiter des Stadtarchivs Münster
Dr. Markus Köster, Leiter des Westfälischen Landesmedienzentrums

Grüße aus der LWL-Pressestelle

Fran Tafertshofer



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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