LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 30.03.06

Foto zur MitteilungDer LWL hat den über 50 Jahre alten Film jetzt als DVD herausgebracht.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungDer Film gibt einen Einblick in die Alltagswelt und das Selbstbild des Reviers der 1950er Jahre.
Repro: LWL


Foto zur MitteilungFür den sozialkundlichen Unterhaltungsfilm standen ausschließlich Laiendarsteller aus Bochum vor der Kamera.
Repro: LWL


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Der LWL

"Der Platz an der Halde"
Ein legendärer Film kehrt ins Ruhrgebiet zurück

Bewertung:

Bochum (lwl). Fußball im Ruhrgebiet - das ist eine besondere Geschichte. Dabei war es in der hochindustrialisierten Region lange Zeit gar nicht einfach, überhaupt Bolz-Plätze zu finden. Der zu Beginn der 1950er Jahre entstandene Film "Der Platz an der Halde" nimmt dieses Problem zum Anlass, um einen Einblick in die Alltagswelt und das Selbstbild des Reviers der 1950er Jahre zu geben. Vom Lebensgefühl der Kinder und Jugendlichen über die beherrschende Stellung der Kohle- und Stahlproduktion bis zu städteplanerischen Konzepten, die aus dem "schwarzen Revier" eine moderne Stadtlandschaft machen wollten. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat diesen historischen Unterrichtsfilm jetzt gemeinsam mit dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) in einer ausführlich kommentierten DVD-Edition herausgebracht.

Es war im Sommer 1952, als ein kleines FWU-Team zu Dreharbeiten ins Ruhrgebiet kam. "Hier entstanden in knapp sieben Wochen die Aufnahmen zu einem außergewöhnlichen Film, mit dem das Institut über die bis dahin übliche Form des Unterrichtsfilms mit Absicht weit hinausging. Ziel war es, einen sozialkundlichen Unterhaltungsfilm für Kinder und Jugendliche zu gestalten.

Seine auch heute noch beeindruckende Authentizität verdankt die Produktion wohl ihrer gelungenen Mischung aus gegenwartsnaher Thematik, Originalschauplätzen, eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, stimmigen Dialogen und vor allem - Laien als Darstellern", so Dr. Volker Jakob, Leiter des Filmarchivs im LWL-Landesmedienzentrum. Der Regisseur und sein Drehbuchautor riskierten es, alle Rollen mit Nichtprofis zu besetzen. Ihre Hauptdarsteller, die "Kinder der Ruhr" (so zunächst der Arbeitstitel des Filmes), fanden sie sämtlich auf Bochumer Schulhöfen. Auch alle anderen Mitwirkenden sind Amateure.

In den vergangenen Jahren wurde dieser bereits legendäre Ruhrgebietsfilm wiederholt mit großem Erfolg gezeigt, aber immer im gängigen Schmalfilmformat der Schulkopien, die bis 1976 verbreitet waren. Am kommenden Samstag (01.04.) um 15 Uhr wird er aus Anlass seiner Neuveröffentlichung auf DVD erstmals im "Metropolis" im Bochumer Hauptbahnhof in seinem ursprünglichen 35-mm-Originalformat vorgeführt. Eine Kinopremiere nach über 50 Jahren. Die Herausgeber der neuen DVD-Edition, das LWL-Landesmedienzentrum in Münster, die Kinemathek im Ruhrgebiet und das FWU in München laden zur Premiere ein. Der Eintritt beträgt fünf Euro.

Die mit einem umfangreichen Booklet versehene DVD wird im Anschluss an die Veranstaltung zum Preis von 14,40 Euro verkauft. Sie ist außerdem zu beziehen beim Westfälischen Landesmedienzentrum, medienzentrum@lwl.org, Fax: 591-3982.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos