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Mitteilung vom 16.03.06

Foto zur MitteilungDie Teilnehmer der Tagung im LWL-Archäologiemuseum in Herne.
Foto: LWL/Rathje.


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Neue Forschungsergebnisse bei Tagung zur Mittelsteinzeit

Bewertung:

Herne (lwl). Das Westfälische Museum für Archäologie in Herne stand Mitte März ganz im Zeichen der Steinzeit: Die "Mesolithikum Arbeitsgemeinschaft", eine Vereinigung von europäischen Wissenschaftlern, die sich auf die Mittelsteinzeit (von 9.600 v.Chr. bis zwischen 7.500 und 4.000 v.Chr.) spezialisiert haben, traf sich in diesem Jahr im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Neue Forschungsergebnisse wurden hier erstmals den 45 Experten aus Dänemark, den Niederlanden, Österreich und Deutschland diskutierten über neuen Forschungsergebnisse. So präsentierte beispielsweise der Archäologe Dr. Jörg Orschiedt von der Universität Hamburg die vorläufigen Untersuchungsergebnisse der Funde aus Blätterhöhle bei Hagen. Die neuesten C14-Datierungen von dort gefundenen menschlichen Knochen zeigen, dass es zwei Siedlungsschwerpunkte an diesem Ort gab: zum einen um 11.000 v.Chr. und dann erst wieder rund 5.000 Jahre später.

In einem weiteren Vortrag stellte Dr. Birgit Gehlen von der Universität zu Köln mit "Friesack 4" einen der wichtigsten Fundplätze des Mesolithikums in Norddeutschland vor. Dort hatten Menschen zwischen 9.500 bis 5.500 v.Chr. gelagert. Sogar organische Materialien haben sich von dieser Fundstelle erhalten. Seilreste und ein Birkenrindenbehälter sind zum Beispiel bisher einmalig für den nord-deutschen Raum.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235 und Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287
presse@lwl.org




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