LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 10.03.06

Foto zur MitteilungPostkarte der Zeche König Ludwig aus dem Jahr 1960
Archiv WIM, Repro: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

Kohle für Kunst - Kunst für Kohle
Vortrag über die Zeche König Ludwig auf Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). In der Reihe "Die großen Zechen im Ruhrgebiet" rückt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 14.3., um 19.30 Uhr im Westfälischen Industriemuseum die Recklinghäuser Zeche "König Ludwig" in den Mittelpunkt.

Wirschaftlich war das Bergwerk führend bei der Herstellung von Koks und seinen Nebenprodukten. Eine bleibende Leistung erbrachte "König Ludwig" aber vor allem für die Kultur des Ruhrgebiets: Im Winter 1946/47 lieferten Bergleute der Recklinghäuser Schachtanlage auf unbürokratische Weise dringend benötigte Kohle an drei Hamburger Theater und retteten dort die Spielzeit vor einem vorzeitigen Abbruch. Im folgenden Sommer bedankten sich die Hamburger Ensembles mit Sondergastspielen im Recklinghäuser Saalbau. "Kohle für Kunst - Kunst für Kohle" hieß das Motto. Das war die Geburtsstunde der "Ruhrfestspiele", die sich über die Jahre zum Festival mit internationaler Strahlkraft entwickelten.

Der Referent des Vortrags, Herbert Howe, hat in Clausthal-Zellerfeld Bergbau studiert und danach auf insgesamt sieben Zechen im Ruhrrevier gearbeitet. In seinem Bericht geht er vor allem auf die Geschichte und die technischen Besonderheiten des Recklinghäuser Bergwerks ein. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr auf der Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen. Der Eintritt ins LWL-Museum ist an diesem Abend frei.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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