LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 07.03.06

Foto zur Mitteilung"Doppelkopf" heißt diese Arbeit Ann Wolffs aus dem Jahr 2001.
Foto: Museum Ebeltoft


Foto zur MitteilungDie deutsch-schwedische Künstlerin Ann Wolff.

Foto zur Mitteilung"Frauen" - ein Glasobjekt von Ann Wolff aus dem Jahr 2000.
Foto: Museum Ebeltoft


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Presse-Infos | Der LWL

Ann Wolff - Betragtninger, Observations, Betrachtungen
Neue Sonderausstellung in der Glashütte Gernheim

Bewertung:

Petershagen (lwl). Ihre Arbeiten sind weltbekannt und in zahlreichen Sammlungen vertreten. In Weltmetropolen wie New York, London oder Tokio sind Glasobjekte von Ann Wolff zu bewundern. Eine Auswahl aus 45 kreativen Jahren der deutsch-schwedischen Künstlerin zeigt die Ausstellung "Ann Wolff - Betragtninger, Observations, Betrachtungen" im Westfälischen Industriemuseum Glashütte Gernheim. Sie wird am Sonntag, 12. März, um 11 Uhr im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet.

Die vom dänischen Glasmuseum Ebeltoft zusammengestellte Ausstellung ist mit 80 Objekten die bisher größte Werkschau der Künstlerin. Sie ist in Deutschland nur in Petershagen zu sehen. Ann Wolff arbeitet mit verschiedenen Ausdrucksformen wie Skulptur, Grafik und Malerei. Und sie verwendet dabei unterschiedliche Materialien wie Pastell, Kohle und Bronze - aber vor allem Glas. So finden Ausstellungsbesucher in Gernheim gegossenes Glas und Glasmalerei ebenso wie Kombinationen von Holz und Glas.

"Aber egal, mit welchem Material Ann Wolff arbeitet, immer sind ihre Arbeiten voller Vitalität, Energie, Ausdruck und Tiefe", erklärt Museumsleiter Michael Funk. Neben der technischen Vielfalt spiegelt "Betrachtungen" auch den durch immer neue Aufbrüche gekennzeichneten Lebensweg der Künstlerin wider, denn die Ausstellung vereint ältere mit jüngeren Arbeiten. Ann Wolff wurde in Lübeck geboren. Ihre Ausbildung erhielt die heute 68-Jährige an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Nach vielen Jahren der Tätigkeit als Designerin für die Glashütten Pukeberg und Kosta Boda in Schweden ging sie ihre eigenen Wege.

Sie arbeitete als künstlerische Lehrerin in Pilchuck, im "Mekka" der amerikanischen Studioglasbewegung, als Professorin für Industriedesign in Hamburg und in einem eigenen Studio in Transjö. Inzwischen ist sie in Schweden wie in Deutschland zu Hause und unterhält ein Atelier in Berlin. Im Jahr 1977 gewann sie den ersten Coburger Glaspreis und erhielt seitdem zahlreiche bedeutende Auszeichnungen. Ann Wolff hat mit ihren Arbeiten viele öffentliche und private Gebäude ausgestaltet, sie war und ist überall auf der Welt in Einzel- und Gruppenausstellungen präsent.

Bei der Ausstellungseröffnung ist die Künstlerin anwesend. Grußworte sprechen Michael Funk, Museumsleiter des Westfälischen Industriemuseums Glashütte Gernheim, Wilhelm Krömer, Landrat des Kreises Minden-Lübbecke sowie Marianne Schmitz-Neuland, Bürgermeisterin des Stadt Petershagen. Eine Einführung zur Ausstellung gibt Dr. Eva Mendgen aus Saarbrücken. Das Programm wird von der Gruppe Abraxsax aus Minden musikalisch begleitet.

Zu der Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

"Ann Wolff - Betragtninger, Observations, Betrachtungen"
12. März - 21. Mai 2006

Westfälisches Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12, 32469 Petershagen
www.glashutte-gernheim.de
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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