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Mitteilung vom 01.03.06

Foto zur MitteilungEin Buch geht um die Welt: Die "Schiffshebewerke der Welt" von Eckhard Schinkel gibt es jetzt auch auf Chinesisch.
Foto: LWL/Holtappels


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"Schiffshebewerke der Welt" jetzt auf Chinesisch
Buch aus dem Westfälischen Industriemuseum übersetzt

Bewertung:

Dortmund (lwl). Am Dreischluchten-Damm in China wird derzeit das größte Schiffshebewerk der Welt gebaut. Wie alles anfing mit den Liften für Schiffe und wie viele verschiedene Hebewerkstypen es auf der Welt gibt, können die Chinesen jetzt in ihrer Landesprache nachlesen. Dafür sorgt die Übersetzung eines Buchs aus dem Westfälischen Industriemuseum. 2001 hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das 375 Seiten starke Werk von Eckhard Schinkel unter dem Titel "Schiffslift. Die Schiffshebewerke der Welt" veröffentlicht. Das chinesische Buch heißt schlicht "Maschine zum Heben von Schiffen".

"Die sehr schwierige Übersetzung und eine Überarbeitung zogen sich über fast eineinhalb Jahre hin", so Autor Eckhard Schinkel. Im Mai 2004 hatte der Direktor der Internationalen Abteilung der Drei-Schluchten-Damm-Gesellschaft, Chen Hongbin, das LWL-Museum um die Zustimmung zur Übersetzung gebeten. Damals war eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland für die Planung des Senkrechthebewerks am Drei-Schluchten-Damm unterzeichnet worden. Chen Hongbin hatte das Buch als Gastgeschenk erhalten. Mit der Übersetzung, so hofft er, können mehr Menschen in China mit der internationalen Familie der Schiffshebwerke bekannt gemacht werden.

"Schiffslift" ist eine kulturgeschichtliche Darstellung der Schiffshebewerke. Autor Eckhard Schinkel stellt China darin als "Land der Schiffshebewerke" vor und veröffentlicht bislang unbekannte Daten und Informationen zu dem Thema. Das Buch, so Chen Hongbin, in einer persönlichen Widmung für den Verfasser, sei geprägt von dem Geist, der Technik und der Freundschaft der chinesischen und deutschen Ingenieure. Es sei in diesem Sinne ein kultureller Botschafter. Als einen "wichtigen Träger für den kulturellen und technischen Austausch" charakterisierte Professor Lu Youmei, Präsident der Akademie des Ingenieurwesens, das Buch in seinem Vorwort.

Über China hat die Vortragsreihe im LWL-Museum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg bereits mehrfach berichtet. Dem chinesisch-deutschen Joint-Venture gilt eine eigene Ausstellungsvitrine. Mehrfach kamen Besucher aus China in den prominenten Standort des Westfälischen Industriemuseums; zuletzt zwei hochrangige Delegationen aus den Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltungen. Eckhard Schinkel: "Für 2010, dem Jahr der Weltausstellung in Shanghai, planen wir eine Ausstellung unter dem Titel 'China: Land der Mitte - Land des Wassers - Land der Schiffshebewerke' mit unbekannten und neuen Bildern sowie Gegenständen aus den Welten der Kunst und der Ingenieure."



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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