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Mitteilung vom 03.02.06

Foto zur MitteilungEin wuchtiger Malakowturm ist das Markenzeichen der Zeche Hannover.
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Der LWL

Hightech aus Hordel: Die Zeche Hannover
Vortrag auf Zollern beleuchtet Geschichte des Bochumer Bergwerks

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Dortmund (lwl). Die Zeche Hannover im Bochumer Stadtteil Hordel war jahrzehntelang ein bedeutendes Zentrum der Spitzentechnologie. "Hightech aus Hordel" heißt denn auch ein Vortrag, zu dem das Westfälische Industriemuseum Zeche Zollern II/IV am Dienstag, 7.2., nach Dortmund einlädt.

Auf der Zeche Hannover, heute ebenso wie Zollern Standort des Westfälischen Industriemuseums, entwickelte Friedrich Koepe als Bergwerksdirektor 1877 ein neues Fördersystem. Die Koepe-Förderung wird noch heute weltweit angewandt - nicht nur in Bergwerken, sondern auch beim Aufzugbau. Der Vortrag im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) beginnt um 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei.

In dem Bildvortrag geht Museumsleier Dietmar Osses auf die wechselhafte Geschichte von "Hannover" ein - vom Bau der Tagesanlagen 1857 über die Übernahme durch Alfred Krupp im Jahr 1872 bis hin zur Schließung als letzte Bochumer Zeche im Jahr 1973. Dabei geht es auch um die Geschichte der betroffenen Menschen: Rund um die Krupp-Zechen Hannover und Hannibal entstanden Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Siedlungen und Kolonien für die Beschäftigten. Zuwanderer aus Ostpreußen, Schlesien und Posen, später dann Gastarbeiter aus Italien, Marokko und der Türkei prägten die Belegschaft der Zeche und das Leben in den Kolonien. Präsentiert wird am Dienstag erstmals eine Auswahl von Aufnahmen des Zechenfotografen Carrier, die dem Westfälischen Industriemuseum 2003 überlassen wurden.

In der Reihe "die großen Zechen im Ruhrgebiet" findet am 14. März der nächste Bildvortrag statt; Thema ist dann die Zeche König Ludwig in Recklinghausen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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