LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.11.05

Foto zur MitteilungUnsere Milchstraße, eine von Billionen Galaxien. Der Künstler Jon Lomberg zeigt sie in ihrer ganzen Größe auf dem Wandbild im LWL-Naturkundemuseum.
Bild: Lomberg/Knoche.


Foto zur Mitteilung"Wir sind hier." Im Westfälischen Museum für Naturkunde erklärt nicht ein Pfeil, sondern Mitarbeiter, wo sich die Erde in der Galaxie verbirgt.
Bild: Lomberg/Knoche.


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Der LWL

Berühmtes "Porträt der Milchstraße" erstmals groß in Deutschland

Bewertung:

Münster (lwl). Im Westfälischen Museum für Naturkunde gibt es seit neuestem etwas Besonderes zu sehen - ein drei mal vier Meter großes Porträt der Milchstraße als Wandbild. Der auf Hawaii lebende Künstler Jon Lomberg hatte das Originalbild 1992 für das Weltraum-Museum in Washington (USA) angefertigt. Nun hängt es, einmalig in Deutschland, in dreifacher Vergrößerung als hinterleuchtetes Bild im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster.

Das Bild ähnelt einer Fotografie, ist jedoch anhand unzähliger astronomischer Daten und Details handgemalt. Es ist das zur Zeit detaillierteste Bild der Milchstraße in der astronomischen Fachwelt . Die Abbildung ermöglicht dem Betrachter einen Blick von außen auf die Milchstraße in ihrer gesamten Größe zu werfen, als stünde er weit weg von der Erde mitten im All.

Kein Planetarium oder Museum in Deutschland hat das Bild bisher veröffentlicht. In Europa wird es nur noch in England und Estland gezeigt. Das Westfälische Museum für Naturkunde präsentiert das Bild in einem zwölf Quadratmeter großen Leuchtkasten. "Nur so sind alle Sterne, Spiralarme und Nebel gestochen scharf zu sehen", erläutert Museumsleiter Dr. Alfred Hendricks."Wir haben das Bild bekommen dank der guten Beziehungen unseres Planetariumsmitarbeiters Michael Nolte zu dem Künstler Jon Lomberg."

Lomberg wurde bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Astronomen und durch zahlreiche Artikel in Büchern und Magazinen. Seine Mitwirkung bei der Fernsehserie "Unser Kosmos" (ZDF) brachte dem Künstler einen Emmy-Award ein. Auch war er Planungsleiter bei der Entwicklung der Schallplatte, die 1977 mit den beiden "Voyager"-Raumsonden ins Weltall geschickt wurde.

Billionen von Galaxien bevölkern das gesamte Universum, und die Milchstraße mit der Erde ist nur eine davon. Ihr besonderes Kennzeichen ist ein scheibenförmiges Aussehen, bestehend aus den Spiralarmen und der ausgeprägten Zentralregion. In Form von Spiralarmen umkreisen Sterne das Zentrum. Die Sonne ist ein Punkt inmitten von 100 bis 200 Milliarden Sternen und befindet sich in einem Ausläufer des "Orion"-Spiralarms. Die ungewöhnlich hellen, auffälligen Punkte auf der Abbildung entstehen durch Staub und Gase, die durch umliegende Sterne zum Leuchten angeregt werden.

Wer sich die Milchstraße mit nach Hause nehmen möchte, kann das jetzt tun. Ein Poster vom Porträt der Milchstraße ist zusammen mit einer kleinen Infobroschüre in limitierter Auflage im Museumsshop für 4,95 Euro erhältlich.

Das Museum hat dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Informationen zum Planetarium Münster unter Telefon (0251) 591-05 oder www.planetarium-muenster.de .



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Knoche, Telefon: 0251 591-6066
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos