LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 17.11.05

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Bibliotheken und Schulen sollen enger zusammenarbeiten, um die Lesekompetenz junger Menschen zu steigern

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Dortmund (lwl). Für 700 Lehrer, Politiker, Mitarbeiter aus Bibliotheken, Medienzentren sowie kommunalen Kultur- und Schulverwaltungen stand am Mittwoch (16.11.) das Lesen im Mittelpunkt. Auf Einladung der Medienberatung NRW, zu der sich die beiden Landschaftsverbande Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) zusammengeschlossen haben, haben sie sich in der Dortmunder Westfalenhalle beim Kongress "Lesen.Lesen" beschäftigt, wie Bibliotheken und Schulen die Lese- und Medienkompetenz von jungen Menschen steigern können.

Wolfgang Vaupel, Geschäftsführer der Medienberatung NRW, betonte wie wichtig es ist, dass Bibliotheken und Schulen zusammenarbeiten, um jungen Menschen das Thema Lesen spannend näher zu bringen. NRW-Schulministerin Barbara Sommer zeigte sich überzeugt, dass die nordrhein-westfälischen Schüler beim übernächsten PISA-Test 2009 deutlich besser abschneiden werden. Sie nannte die Lesefähigkeit den "Schlüssel zur Schatzkammer der Wissensgesellschaft". Sie halte die Unterscheidung zwischen neuen und alten Medien nicht mehr für richtig, so Sommer weiter.

Claus Hamacher, Beigeordneter im Schul- und Kulturausschuss des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen, unterstrich das Interesse der Städte und Gemeinden an der Lesekompetenz ihrer Bürger, auch aus ökonomischen Gründen, denn nur wer gut ausgebildet ist, hat auch auf dem Arbeitsmarkt eine Chance. Prof. Bettina Hurrelmann von der Universität Köln forderte vielfältige Leseanlässe in verschiedenen Medien und in allen Schulfächern, um leseferne Kinder und Jugendliche zu erreichen.

Großes Echo fand die Aktion 2:42 Literatur-Tracks. Dabei lesen Popmusiker Sequenzen aus ihren Lieblingsromanen und stellen diese im Internet zum kostenlosen Download bereit. Damit spricht die Initiative Bildungspartner NRW vor allem bildungsferne Jugendliche an. In 20 praxisorientierten Seminaren, Vorträgen und Präsentationen informierten sich die Teilnehmer über neue und kreative Ideen für Leseförderung und Medienbildung. Die Redaktion Bildung des WDR stellte die neue Produktion "SOS- Wer hilft den Speedonauten" zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenz vor, die in dieser Woche auf Sendung geht.

Demnächst wird eine Tagungsdokumentation mit Videosequenzen aller Impulsvorträge aus dem Plenum unter www.bildungspartner.nrw.de zum Download zur Verfügung stehen. Schon jetzt sind erste Fotos zum Kongress im Pressebereich der Website zu sehen.



Pressekontakt:
Bernd Baumgart, Tel.: 0211 89-21478 und Markus Fischer, Tel.: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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