LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.11.05

Foto zur MitteilungDer Neubau des Lüdinghausener Rathauses (rechts) ist ein Beispiel dafür, welche Qualität entstehen kann, wenn Bauplaner der Geschichte des Ortes die nötige Aufmerksamkeit widmend.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

Planen und Bauen in Westfalen-Lippe
LWL veranstaltet Tagung in Herne

Bewertung:

Herne (lwl). Eine unübersehbare Vielfalt verschiedener Architektursprachen prägt heute unsere ländlichen Regionen und Ballungsräume. Welche Möglichkeiten ergeben sich aus der Beschäftigung mit dem Ort, um trotz globalisierter Rahmenbedingungen eine Baukunst zu schaffen, die den Charakter der Region respektiert? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Fachtagung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 17. November in seinem Museum für Archäologie in Herne veranstaltet.

Mit Prof. Herbert Pfeiffer hält ein namhafter Architekt aus der Region den Einführungsvortrag. Neben der Situation in Westfalen stehen aber auch Fragen und Lösungsansätze aus anderen Bundesländern wie Niedersachsen und Bayern auf dem Programm. So zeigen auch Planer und Architekten dieser Regionen anhand von realisierten Projekten, wie der Umgang mit den Orten, wie die Spurensuche nach Vergangenem für neue regionale Baukultur hilfreich sein kann. Darüber hinaus wird das neue Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen seine Partner, Ziele und Aktionen vorstellen.

Die Tagung beginnt um 9 Uhr und dauert bis etwa 16.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 38 Euro inkl. Tagungsunterlagen und Verpflegung. Interessierte können sich anmelden beim Westfälischen Amt für Landschafts- und Baukultur, 48133 Münster, Tel.: 0251 591-3572, Fax.: 0251 591-4650 oder per eMail: walb@lwl.org.

Nähere Informationen und das Programm der Veranstaltung, die von der Architektenkammer NRW als Fortbildung zertifiziert ist, sind auch im Internet unter www.landschafts-und-baukultur.de zu finden.



Pressekontakt:
Markus fischer, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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