LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.11.05

Foto zur MitteilungEines der Bilder, die in der Kunstausstellung zu sehen sind: Ander (Andreas Müller), "Beim Schmieren eines Brotes, verlor sich Herr B. in den Gedankenwurzeln seiner sozialen Plastik'", Öl auf Holz, 2005

Foto zur MitteilungEines der Prunkstücke in der Sonderausstellung in Herne: Diese Anstecknadel (Fibel) stammt aus dem Grab einer Frau in Dortmund. Sie ist aus Gold und mit roten Almandinen und weißem Glasfluss verziert.
Foto: Stadtarchäologie Dortmund.


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Presse-Infos | Der LWL

Familiensonntag im Archäologie-Museum:
Klang-Körper und Archäologie zum Anfassen

Bewertung:

Herne (lwl). Am kommenden Sonntag (6.11.) steht im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne die Familie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Um 11.15 Uhr beginnt der Familiensonntag mit Veranstaltungen der Künstler, die an der Ausstellung "Momente - Fragmente. Kunst aus Westfalen" im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) teilnehmen. Eltern und Kinder von acht bis zwölf Jahren können Klänge erzeugen oder an einer Führung teilnehmen. Der Nachmittag steht im Zeichen der Sonderausstellung über Archäologie in Nordrhein-Westfalen. Die Archäologin Dr. Henriette Brink-Kloke berichtet um 15 Uhr in der Ausstellung von ihren Grabungen in Dortmund. Einen Gesamtüberblick verschafft die Führung "Von Anfang an", die sich um 14 Uhr an alle Erwachsenen und um 16 Uhr speziell an Kinder richtet.

Der Künstler Manfred Jockheck erzeugt am Sonntag um 11.15 Uhr gemeinsam mit Eltern und Kindern Laute auf verschiedenen "Klang-Körpern". Dazu benutzen sie ungewöhnliche Materialien und Objekte. So soll ein Spannungsbogen von menschlichen Urlauten bis hin zu elektronisch erzeugten Klängen entstehen.
Parallel zu der Veranstaltung lädt Karl-Ulrich Peisker, Vorstandmitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Westfalen, zu einer Führung durch die Ausstellung "Momente-Fragmente". Dabei veranschaulicht er die Gemeinsamkeiten von Kunst und Archäologie, denn für jedes Kunstwerk in der Ausstellung wurden Eindrücke aus dem Museum verarbeitetet.

Eine Führung durch die Sonderausstellung "Von Anfang an - Archäologie in Nordrhein-Westfalen" stellt Erwachsenen um 14 Uhr und Kindern um 16 Uhr die bedeutendsten und schönsten archäologischen Funde der vergangenen fünf Jahre vor. Begleitend dazu bietet das Museum die Veranstaltungsreihe "Archäologie zum Anfassen" an. Hierbei erfahren die Besucher aus erster Hand, was sich an den Fundplätzen zugetragen hat, sowohl in der Vergangenheit als auch während der Grabung. In Dortmund zum Beispiel fanden Archäologen 19 reiche Gräber des 6. und 7. Jahrhunderts. Das herausragendste ist das einer zierlichen Frau, die mit wertvollem Schmuck bestattet worden ist. An diesem Sonntag stellt sich um 15 Uhr die Dortmunder Stadtarchäologin Dr. Henrike Brink-Kloke in einem Gespräch den Fragen der Besucher und berichtet zugleich über die Funde vom Hellweg in Dortmund-Asseln.
Am kommenden Donnerstag (10.11.) gibt es das nächste Gespräch aus der Reihe "Archäologie zum Anfassen" im Wesfälischen Archäologie-Museum. Dann steht den Besuchern der Kölner Archäologe Prof. Dr. Peter Noelke Rede und Antwort. Thema werden die römischen Jupitersäulen sein, die auch in der Sonderausstellung zu sehen sind. Beginn ist am Donnerstag um 19 Uhr.

Termine:
"Klang-Körper": So. 6.11., 11.15 Uhr
"Momente-Fragmente" - Führung: So. 6.11., 11.15 Uhr
"Von Anfang an" - Führung für Erwachsene: So. 6.11., 14 Uhr
"Archäologie zum Anfassen: Gräber aus dem Frühmittelalter": So. 6.11., 15 Uhr
"Von Anfang an" - Führung für Kinder: So. 6.11., 16 Uhr
"Archäologie zum Anfassen: Dem besten und größten Jupiter - Neufunde von Jupitersäulen, Do. 10.11., 19 Uhr

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Westfälisches Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, www.landesmuseum-herne.de. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235 und Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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