LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 28.10.05

Foto zur MitteilungGlasbläserin Emi Yamamoto zeigt während des Glasmarktes die Arbeit mit der gleißenden Masse.
Foto:LWL/Holtappels


Foto zur MitteilungSchönes aus Glas wie diese Kette mit farbigen Perlen gibt es beim Glasmarkt am ersten Novemberwochenende im Westfälischen Industriemuseum.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

3. Gernheimer Glasmarkt lockt an die Weser
Erlös kommt Tschernobyl-Kindern zu Gute

Bewertung:

Petershagen (lwl). Über 25 Glaskünstler und Glaskunsthandwerker zeigen am ersten November-Wochenende ( 5. und 6. November) im Westfälischen Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) ihre neuesten Werke. Zwei Jahre nach dem letzten Markt, der mit 3.000 Gästen einen Besucherrekord brachte, kommen die Freunde der gläsernen Kunst wieder auf ihre Kosten. Glasperlen und Schmuck, Tiffany und Fusing, mundgeblasenes Glas, Objekte und Glasbilder, historische Flaschen - es wird für jeden Geschmack etwas geboten. Einige Teilnehmer bringen ihr Handwerkszeug mit und zeigen vor Ort, wie Kunstwerke entstehen.

Das Museum des Landschaftsverbandes (LWL) veranstaltet den Glasmarkt wieder gemeinsam mit der Hilfsgemeinschaft für weißrussische Kinder in Not (Petershagen). Ziel ist die Finanzierung eines Ferienaufenthaltes für krebskranke Kinder aus Weißrussland, die immer noch unter den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl leiden. Zum Erlös tragen insbesondere das Kuchenbuffet mit rund 140 gespendeten Torten, ein Bratwurststand und eine Tombola bei.

Natürlich gibt es neben Schönem aus Glas für Besucher auch jede Menge Informationen rund um das zerbrechliche Gut. Dafür sorgen die Dauerausstellung, kostenlose Museumsführungen und ein Vortrag am Sonntag (6.11.) um 11 Uhr. Der Glashistoriker Thomas Berg berichtet über "Die Spur des Glases. Glaslandschaften in Deutschland von der Römerzeit bis heute." Zuhörer erfahren, wo überall in Deutschland im Lauf der Zeit Glas gemacht worden ist. "Nicht nur die Weser, Böhmen, Schlesien und der Bayerischen Wald waren Glasregionen", so der Experte, der die neuesten Forschungen zusammenträgt und anschaulich macht. LWL-Museumsleiter Michael Funk öffnet an beiden Glasmarkttagen auch die Türen zu dem frisch restaurierten Fabrikantenwohnhaus, das zunächst sonst nur im Rahmen von Führungen zugänglich ist.

Der Glasmarkt ist Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet; Besucher zahlen den normalen Museumseintritt (Erwachsene 2,90; Kinder 1,50 €).



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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