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Mitteilung vom 06.10.05

Foto zur MitteilungNot macht erfinderisch: Dieses Spielzeugauto wurde in der Nachkriegszeit aus einer alten Munitionskiste gebaut.
Foto: LWL


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Not-Spielzeug: Aus Holzabfällen werden Puppenmöbel
Film- und Aktionsnachmittag für Kinder auf der Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Womit haben Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg im kriegszerstörten Deutschland gespielt? Was haben sie gegessen? Wie war der Schulunterricht? Im Rahmen der Ausstellung "Aufbau West - Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder" auf der Zeche Zollern II/IV in Dortmund lernen Kinder am Samstag, 8.10., dass in der Nachkriegsnot aus Abfall neues Spielzeug entstand und aus alten Mänteln neue Kinderkleidung. Die Aktion beginnt um 14.30 Uhr im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Um den Kindern einen Eindruck von den eingeschränkten Lebensbedingungen nach Kriegsende in Deutschland zu vermitteln, zeigen die Museumspädagogen des Westfälischen Industriemuseums zu Beginn die "Nachkriegs-Maus". Der Film erzählt unter anderem davon, dass Schüler früher Holz mit in die Schule bringen mussten, damit dort überhaupt geheizt werden konnte, und dass für viele das schönste am Schulbesuch die Schulspeisung war.

Ob Spielzeug, Schmuck oder Gebrauchgegenstände: Auf einer Entdeckungsreise durch die Sonderausstellung "Aufbau West" erhalten die Jungen und Mädchen spielerisch einen Eindruck vom Einfallsreichtum der Notkultur der Nachkriegszeit. Anschließend werden die Kinder in Bastelaktionen selber aktiv und fertigen aus Stoffen und Pappe Hüte und Kopfbedeckungen. Aus Kork, Draht und Holz werden Schmuck und Spielzeug. Die Führungen mit anschließender Bastelaktion starten jeweils um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr.

Der Film- und Aktionsnachmittag richtet sich an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos (Museumseintritt: Erwachsene 5 €, Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 2 €). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen zur Ausstellung unter: www.ausstellung-aufbau-west.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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