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Mitteilung vom 04.10.05

Foto zur MitteilungLWL und "Linse" zeigen "Ein kurzer Film über das Töten".

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LWL und "Linse" zeigen "Ein kurzer Film über das Töten" von Krysztof Kieslowski

Bewertung:

Münster (lwl). Mit dem Film "Ein kurzer Film über das Töten" setzen der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die "Linse" (Verein für Förderung kommunaler Filmarbeit) im Cinema in Münster am Donnerstag, 6. Oktober, die Reihe "Filmkanon-Klassiker" fort. In dem Film, sieht beispielsweise Filmexperte Adolf Heinzlmeier "einen mit dokumentarischem Gestus gestalteten Schrei nach Mitmenschlichkeit." Der Film ist für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.

Den Filmkanon haben Filmemacher, Filmwissenschaftler und Pädagogen im Sommer 2003 aus 35 Klassikern der Kinogeschichte zusammengestellt, um Schülern Spielfilme als Kulturgut nahe zu bringen. Eine Auswahl dieser Klassiker hat das Cinema mit dem Franz Hitze-Haus und dem Westfälischen Landesmedienzentrum des LWL zu einer Reihe vereint, die einen Überblick über die Filmgeschichte bieten möchte. Ergänzt werden die Filmvorführungen durch ein einstündiges Seminar des Filmhistorikers Dr. Hans Gerhold. Die Filmreihe wird unterstützt durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

"Ein kurzer Film über das Töten" konfrontiert den Zuschauer mit zwei brutalen Tötungsakten. Ein Taxifahrer wäscht seinen Wagen. Jacek, der gerade 21 Jahre alt geworden ist, schlendert ziellos durch die Straßen. Piotr besteht seine Anwaltsprüfung. Am Ende wird Jacek den Taxifahrer ermorden. Der Anwalt Piotr verteidigt ihn vor Gericht - ohne Erfolg. Jacek wird zum Tode verurteilt und schließlich gehängt. Der Zufall führt die Schicksale dieser drei Menschen zusammen. Die Montage unterwirft sich diesem Prinzip, pendelt zwischen den drei Geschichten, bevor sie zu einer Erzählung werden.

Krysztof Kieslowski, der als Dokumentarfilmer begann, bedient sich eines harten, peinigenden Naturalismus und erspart dem Zuschauer nichts: Das Töten wird minutiös vorgeführt. "Die schockierenden Szenen enthalten die These des Films: Überdeutlich werden Mord und Hinrichtung miteinander kontrastiert: Schmutzig der Mord, sauber die Exekution, unmenschlich beide", so Filmkritiker Wilfried Wiegand.

"Ein kurzer Film über das Töten"
(KRÓTKI FILM O ZABIJANIU), Polen 1988, frei ab 16 Jahren
Regie: Krysztof Kieslowski,mit Miroslaw Baka, Krystof Glabicz, Jan Tesarz
Donnerstag, 6. Oktober 18 Uhr
Cinema, Warendorfer Str. 45-47, 48145 Münster
Kartentelefon 0251/30.300
www.cinema-muenster.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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