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Mitteilung vom 04.10.05

Foto zur MitteilungLWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe (r.) hat am Dienstag (04.10.) Dirk Zache als neuen Chef des Westfälischen Industriemuseums mit seinen acht Standorten begrüßt.
Foto: LWL/Hudemann


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LWL-Kulturdezernent begrüßt Museumsdirektor Dirk Zache in Dortmund

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Dortmund (lwl). Geografisch wechselt er von der Ostsee zum Emscherstrand, kulinarisch vom Fischbrötchen zur Currywurst, beruflich bleibt der Museumsmann seinem Metier treu: Dirk Zache, langjähriger Leiter des Museums Peenemünde, tritt im Oktober seine neue Stelle als Direktor des Westfälischen Industriemuseums an. Prof. Dr. Karl Teppe, Kulturdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) begrüßte den neuen Chef des LWL-Landesmuseums für Industriekultur an seinem ersten Arbeitstag heute (4.10.) in Dortmund.

Der 42-Jährige übernimmt auf der Zeche Zollern II/IV den Posten von Gründungsdirektor Helmut Bönnighausen, den der LWL im März in den Ruhestand verabschiedet hatte. Zache ist damit Chef von rund 170 Mitarbeitern an insgesamt acht Museumstandorten: neben der Dortmunder Zentrale sind das die Zeche Hannover in Bochum, die Zeche Nachtigall in Witten, die Henrichshütte Hattingen (beide Ennepe-Ruhr-Kreis), das Alte Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen) , das Textilmuseum Bocholt (Kreis Borken), die Ziegelei Lage (Kreis Lippe) und die Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke).

Dirk Zache wurde in Ulm geboren. Seine deutsche Mutter und sein litauischer Vater, beide Philosophiestudenten in Jena, hatten 1953 die DDR verlassen. Nach dem Abitur und einer Maurerlehre studierte er in Bamberg Kunstgeschichte, Denkmalpflege, Kunstpädagogik und -didaktik. Neben dem Studium arbeitete Zache in den Bamberger Museen und als Bildhauer mit eigenem Atelier sowie einer Galerie für junge Kunst.

1996 wurde der damals 32-Jährige Direktor des Historisch-Technischen Informationszentrums (HTI) Peenemünde auf der Ostsee-Insel Usedom. Die unter seiner Leitung durchgeführte sensible Sanierung des Kraftwerks auf dem Areal der ehemaligen NS-Waffenschmiede gilt in der Industriedenkmalpflege als vorbildlich. Das Museum mit inzwischen rund 300.000 Besucher jährlich ist von der Konzeption her gleichzeitig Lern-, Gedenk- und Veranstaltungsort.

Dirk Zache ist verheiratet und hat eine Tochter. Die Direktorenstelle in Dortmund ist zunächst auf sechs Jahre befristet.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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