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Mitteilung vom 09.09.05

Foto zur MitteilungVom Bahnland Japan sind in Europa vor allem die "Shinkansen"-Schnellzüge bekannt.
Foto: LWL /Tempel


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Presse-Infos | Der LWL

Eisenbahnen in Japan
Verkehrshistorischer Dia-Vortrag auf Zeche Zollern II/IV

Bewertung:

Dortmund (lwl). Auf eine Reise durch Geschichte und Gegenwart japanischer Eisenbahnstrecken begleitet Oliver Mayer am Mittwoch (14.09.) die Besucher des Dia-Vortrags "Eisenbahnen in Japan" im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV. Die Diaschau, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im Rahmen seiner verkehrshistorischen Vortragsreihe präsentiert, startet um 19.30 Uhr im Magazin des ehemaligen Bergwerks. Der Referent, Diplom-Geograf und Lektor für Fremdsprachen an der Pädagogischen Hochschule im japanischen Aichi, bereist und fotografiert seit mehr als zwölf Jahren japanische Bahnen.
Als Bahnland ist Japan heute vor allem wegen des Hochgeschwindigkeitszuges "Shinkansen" bekannt, der mit bis zu 300 Stundenkilometern die japanischen Großstädte im Drei- bis Zehn-Minuten-Takt verbindet. Legendär ist auch die sekundengenaue Pünktlichkeit der japanischen Schnellzüge und S-Bahnen.
Die Geschichte der japanischen Eisenbahnen begann im Jahr 1872 mit der Eröffnung der ersten Strecke von Tokio nach Yokohama - etwa 40 Jahre später als auf den europäischen und amerikanischen Kontinenten. 1889 befuhr die erste Bahn die Tokaido-Linie zwischen Tokio und Osaka. Vor dem Ersten Weltkrieg entstand in Tokio ein erstes ringförmiges Schnellbahn-Netz nach dem Vorbild der Berliner S-Bahn, das als die so genannte grüne Yamanote-Linie noch heute in Betrieb ist. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Privatgesellschaften für den Personenverkehr - von der beschaulichen Schmalspurbahn auf dem Land bis zum S-Bahn-ähnlichen Verkehr in Ballungsräumen. Etliche Straßenbahnbetriebe - wie z. B. Hiroshima - setzen auch im Alltagsbetrieb noch Oldtimer-Fahrzeuge ein. Dampflokomotiven kommen nur noch bei Sonderfahrten und Museumsbahnen zum Einsatz. Eine Vielzahl interessanter Fahrzeuge blieb zudem in Eisenbahnmuseen oder als Denkmal erhalten.
Der Besuch der Vortragsveranstaltung ist kostenlos!



Pressekontakt:
Evelyn Zerbe, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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