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Mitteilung vom 09.09.05

Foto zur MitteilungEin Banner an einem historischen Kran wirbt für die Ausstellung "Aufbau West".
Foto: LWL


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"Aufbau West" - Industriemuseum zeigt Flagge am historischen Kran

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Dortmund (lwl). Flagge zeigt seit dieser Woche das Westfälische Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen: An der Kreuzung Bockenfelder Straße/Rhaderweg - unweit des Museumseingangs - wirbt ein Banner an einem historischen Baukran für die neue Ausstellung "Aufbau West. Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder". Sie wird am 18. September im Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet.

Der Turm-Drehkran des Fabrikats Liebherr stammt aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Das 1955 gebaute Gerät war bis 1972 im Einsatz und hatte seitdem - sozusagen im Dornröschenschlaf - gut geschützt unter einem Dach bei der Baufirma Knüfer in Duisburg-Homberg gestanden. Die Erben wollten den Kran als Spende zur Verfügung stellen. "Daher fiel die Entscheidung nicht schwer, den Kran im Sommer 2004 nach Dortmund zu holen", erläutert Ingenieur Norbert Tempel vom Westfälischen Industriemuseum in Dortmund. Zubehör - wie Betonkübel und Steinkorb - konnte das LWL-Museum ebenfalls mit übernehmen.
Nach der Restaurierung in den Museumswerkstätten hat der Kran jetzt seinen ersten Einsatz als Wahrzeichen und Werbeträger für die Ausstellung "Aufbau West", in der es um die Leistungen und Erfahrungen von Flüchtlingen und Vertriebenen in der Zeit des Wiederaufbaus geht.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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