LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.08.05

Foto zur MitteilungEin selbstgebauter Ofen wie ihn Gevriye Yanik zum Bronzegießen benutzt.
Foto: Gevriye Yanik.


Foto zur MitteilungDie Walking Blues Prophets sorgen während der langen Museumsnacht für musikalische Unterhaltung.
Foto: Walking Blues Prophets.


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Presse-Infos | Der LWL

Bronzegießen, Musik und spanische Küche - "Lange Museumsnacht" im Archäologiemuseum Herne

Bewertung:

Herne (lwl). Im Rahmen des Boulevardfestes Herne 2005 veranstaltet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 26. August, eine "Lange Museumsnacht" in seinem Westfälischen Museum für Archäologie. Dafür, dass die Nacht im Museum Westfalen-Lippe tatsächlich lang wird, sorgt ein umfangreiches Programm: Das Angebot reicht von Bronzegießen über das Herstellen von Pfeil und Bogen bis hin zu einem Film im Museumskino und Livemusik. Falls jemand hungrig wird, verwöhnt das Café seine Gäste mit spanischer Küche. In der "Langen Museumsnacht" von 19 Uhr bis 24 Uhr fällt für alle Veranstaltungen lediglich der Museumseintritt an.

Gevriye Yanik hat von klein auf gelernt, die verschiedensten Metalle wie Kupfer, Zinn, Bronze oder auch Gold und Silber künstlerisch zu verarbeiten. Nach traditioneller armenischer Technik fertigt er Schmuck, kleine Skulpturen und Kopien von Ausstellungsstücken aus Metall an. Den Besuchern des LWL-Archäologiemuseums zeigt er am Freitagabend, wie mit Hilfe eines selbstgebauten Ofens aus Lehm und eigens für diesen Abend hergestellten Gussformen Bronze gegossen wird.

Der Experimental-Archäologe Norbert Reuther nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch die Zeit und demonstriert die Entwicklung von Pfeil und Bogen. Vor mehr als 15 000 Jahren bauten die Menschen in unserer Region die ersten Bögen und Pfeile. Bis weit ins Mittelalter hinein blieben sie die wichtigste Jagdwaffe. Reuther erläutert sowohl den Bau als auch den Umgang mit diesem Gerät.

Für musikalische Unterhaltung sorgen die Walking Blues Prophets. Die Münsteraner bieten ein umfangreiches Programm aus der Welt des Jazz, Soul und Blues. Nicht zuletzt durch ihre extravagante Instrumentierung lassen die Walking Blues Prophets aufhorchen: Die hierzulande wohl einmalige Besetzung mit Gitarre, Tuba, Saxophon, Akkordeon und Drums macht ihre Auftritte sowohl akustisch als auch optisch zu einem Erlebnis mit sehr hohem Spaßfaktor. Während der Langen Museumsnacht werden die Musiker spielend durch das ganze LWL-Museum ziehen.

Im Museumskino läuft an diesem Abend der Film "Durch das schöne Westfalen" aus dem Jahr 1929. Hubert Schonger, ein in Berlin ansässiger Dokumentarfilmer, fertigte damit das erste filmische Gesamtporträt Westfalens an. Er nahm vor allem die Vielfalt der Region in den Blick. Damals war Westfalen ein Land der Gegensätze, geprägt von traditionsreichen Städten, verschlafenen Dörfern und einer hochindustrialisierten Region um Ruhr und Lippe, in der Kohle und Stahl das Leben bestimmten. Die wiederentdeckten Filmteile wurden restauriert, vertont und mit den originalen Zwischentiteln kommentiert.

Natürlich können die Besucher sich auch die Ausstellungen im Museum ansehen. Sowohl die Dauerausstellung als auch das neue Forscherlabor öffnen ihre Türen. Kostenlose Führungen gibt es stündlich, bei großem Interesse auch öfter.

Damit in der langen Nacht niemandem der Magen knurrt, knüpft das Museumscafé an die Lange Tafel des Night-Light-Dinners an. Sowohl draußen vor dem Museum als auch drinnen im Café verwöhnt es seine Gäste mit spanischen Gerichten wie Paella und Tapas.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Westfälisches Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0, www.landesmuseum-herne.de.
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel.: 0251 591-235 und Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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