LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.07.05

Foto zur MitteilungPferdeskelett mit angebundenem Hund - Ein Tieropfer aus der Zeit der Christianisierung.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungFrauenrelief im münsterschen Dom mit von den Wiedertäufern zerkratztem Gesicht.
Foto: LWL/Stephan Sagurna


Foto zur MitteilungKatholizismus im Zeitalter der Aufklärung. Die Fürstin von Gallitzin im Kreise ihrer Freunde
Ölgemälde von Theobald von Oer, 1864


Foto zur MitteilungAusweisung der Franziskaner aus Waren-dorf während des Kulturkampfes 1875
Foto: Franziskanerkloster Warendorf


Foto zur MitteilungGottesdienst im zerstörten münsterschen Dom, 1946
Foto: Aschendorff Verlag


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Presse-Infos | Der LWL

Eine Bilderreise durch die Geschichte des Bistums Münster - Neue Publikation für die Bildungsarbeit erschienen

Bewertung:

Münster (lwl). Zu einer Zeitreise durch zwölf Jahrhunderte Bistumsgeschichte lädt eine Publikation ein, die das Westfälische Landesmedienzentrum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) jetzt mit Unterstützung des Bistums Münster veröffentlicht hat.

Die knapp 50seitige Broschüre mit begleitender CD-ROM stellt in 18 Kapiteln markante "Zeitmarken einer 1200jährigen Geschichte" (Broschürentitel) des Bistums Münster vor: von der Bistumsgründung und der Missionierung der Sachsen über das religiöse Leben in der mittelalterlichen Stadt und den fürstbischöflichen Konfessionsstaat der frühen Neuzeit bis zur Auseinandersetzung zwischen Kirche und Nationalsozialismus im 20. Jahrhundert.

Auch dunkle Seiten der regionalen Kirchengeschichte wie der christliche Antijudaismus des Mittelalters oder die Herrschaft der Täufer und die Konfessionskriege des 16. und 17. Jahrhunderts sind Thema. Ein abschließender Blick gilt der Entwicklung der Kirche seit 1960. In dieser Zeit habe sich, so Autor Bernhard Frings, "ein vielgestaltiger Katholizismus herausgebildet, der sich von der katholischen Sondergesellschaft im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert grundlegend unterscheidet".

Im Mittelpunkt jedes Kapitels stehen je ein bis zwei ausgewählte Bildmotive, die zur vertiefenden Betrachtung und Analyse einladen. Diese Bilder sind in der Broschüre im Briefmarkenformat abgedruckt, auf der CD-ROM aber digital in hoher Qualität verfügbar. Über ein benutzerfreundliches Menü lassen sie sich unmittelbar am Bildschirm erkunden und können zugleich problemlos in Präsentationen exportiert und auf Papier oder Folie ausdruckt werden.

"Die Publikation eröffnet damit für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit einen gleichermaßen anschaulichen wie fundierten Zugang zur Entwicklung des Bistums Münster", so Dr. Markus Köster, Leiter des Westfälischen Landesmedienzentrums beim LWL. Gleichzeitig eigneten sich die ausgewählten Bildquellen zur exemplarischen Behandlung verschiedener lehrplanzentraler Themen des Geschichtsunterrichts. Durch verschiedene Bildtypen - von der Skulptur über das Historiengemälde bis zur Fotografie - könne die Publikation zudem Fragen der Bildsprache und den generellen historischen Quellenwert von Bildern thematisieren.

Alle Bildmotive werden im Textheft von Bernhard Frings fachkundig beschrieben und in ihren historischen Kontext eingeordnet. "Die über 1000jährige Geschichte des Bistums Münster lässt erkennen, wie sehr unsere gewordene Welt von religiösen Vorstellungen geprägt wurde, und wie umgekehrt Religion Teil der Gesellschaft war und ist", beschreibt Frings die enge Verzahnung von Kirchen- und Sozialgeschichte. Außer für Lehrer, kirchliche Gruppen und Bildungseinrichtungen sowie Pfarrgemeinden sei das Medium deshalb auch allen, die sich für die Geschichte Westfalens interessieren, als illustrative Überblicksdarstellung zu empfehlen.

Die Publikation kann inklusive CD-Rom für 9,90 Euro beim Westfälischen Landesmedienzentrum (48133 Münster, medienzentrum@lwl.org) oder im Buchhandel erworben werden.

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Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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